HbA1c: der Langzeitblutzucker
Im Fall übenMurat Aydın, 49 — die DiagnoseHbA1c
HbA1c ist Hämoglobin, an dem ein Molekül Glukose hängt. Bei hohen Blutzuckerwerten geschieht das verstärkt. Der Wert zeigt den mittleren Blutzucker der letzten 8–12 Wochen. Deshalb heißt er auch Langzeitblutzucker oder Blutzuckergedächtnis. Für die Blutabnahme muss der Mensch nicht nüchtern sein.
- Bei Gesunden liegt er unter 5,7 %.
- Ab 6,5 % spricht der Wert für einen Typ-2-Diabetes.
- Gemessen wird er sinnvollerweise alle 3 Monate.
Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes wird das HbA1c-Ziel individuell vereinbart. Der Zielkorridor reicht von 6,5 % bis 8,5 %. Wo das Ziel liegt, hängt zum Beispiel von Lebenserwartung, Begleiterkrankungen, dem Risiko einer Hypoglykämie und den funktionellen und kognitiven Fähigkeiten des Menschen ab.
Das HbA1c zeigt den mittleren Blutzucker der letzten 8–12 Wochen. Ab 6,5 % spricht er für einen Typ-2-Diabetes. Das Ziel wird individuell vereinbart.
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Warum heißt der HbA1c auch Blutzuckergedächtnis?
Er zeigt den mittleren Blutzucker der letzten 8–12 Wochen. Je öfter und je länger der Blutzucker erhöht war, desto höher ist der HbA1c.
Was zeigt der HbA1c-Wert?
Das HbA1c zeigt den mittleren Blutzucker der letzten 8–12 Wochen. Ab 6,5 % spricht er für einen Typ-2-Diabetes. Das Ziel wird individuell vereinbart.