Depression bei Parkinson: nicht zurückziehen

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Entlassung
Pflege-Wissen

Psychosoziale Begleitung

Herr K. will nicht mehr zur Gruppengymnastik. „Wozu noch“, sagt er und dreht sich zur Wand.

Häufig gehören Stimmungsschwankungen und Depressionen zum Krankheitsbild. Fang depressive Verstimmung und Stimmungsschwankungen im Gespräch auf. Wirkt der Mensch teilnahmslos, darf das nicht dazu führen, dass sich Pflegende und Angehörige zurückziehen.

Hilfreich können sein:

  • soziale Kontakte fördern
  • sinnvolle Beschäftigung ermöglichen, motivieren, Erfolgserlebnisse schaffen
  • Selbsthilfegruppen vermitteln
  • psychosoziale Beratung ermöglichen
  • kognitive Verhaltenstherapie bei depressiven Verläufen

Bemerkst du Stimmungsschwankungen oder eine Depression, leitest du wenn nötig im multidisziplinären Team Maßnahmen ein.

Faustregel

Depressionen gehören bei Parkinson häufig zum Krankheitsbild. Wirkt der Mensch teilnahmslos, zieh dich nicht zurück: Komm ins Gespräch, fördere Kontakte und Erfolgserlebnisse und vermittle Selbsthilfegruppen.

Teste dich selbst

Wie begleitest du einen Menschen mit Parkinson psychosozial?

Stimmung und Depression beobachten, Gespräche anbieten; bei Teilnahmslosigkeit nicht zurückziehen; soziale Kontakte, Erfolgserlebnisse, sinnvolle Beschäftigung; Selbsthilfegruppe, psychosoziale Beratung

Was tust du, wenn ein Mensch mit Parkinson teilnahmslos wirkt?

Depressionen gehören bei Parkinson häufig zum Krankheitsbild. Wirkt der Mensch teilnahmslos, zieh dich nicht zurück: Komm ins Gespräch, fördere Kontakte und Erfolgserlebnisse und vermittle Selbsthilfegruppen.

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