Zahnradphänomen und Ruhetremor bei Parkinson

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Aufnahme
Pflege-Wissen

Rigor und Ruhetremor

Du hilfst Herrn K. in den Ärmel. Sein Arm lässt sich nur schwer beugen und gibt dann ruckweise nach.

Rigor: Der Mensch empfindet eine allgemeine Steifigkeit. Sie ist auch mit Schmerzen verbunden. Bewegst du einen Arm oder ein Bein, spürst du einen deutlichen Widerstand. Typisch ist: Während der Bewegung lässt der Widerstand ruckartig nach. Das heißt Zahnradphänomen.

Ruhetremor: Das Zittern tritt in Ruhe auf. Betroffen sind vor allem die Hände. Typisch sind Fingerbewegungen wie beim „Pillendrehen“ oder „Münzenzählen“. Bei gezielten Bewegungen wird der Ruhetremor oft geringer.

Was du am Bett beobachtest:

  • Der Tremor lässt nach, wenn der Mensch einen Gegenstand festhält.
  • Ist der Mensch psychisch angespannt, verstärkt sich das Zittern.
Faustregel

Beim Rigor spürst du einen Widerstand, der ruckartig nachlässt: das Zahnradphänomen. Der Ruhetremor zeigt sich in Ruhe wie Pillendrehen und lässt beim Festhalten eines Gegenstands nach. Anspannung verstärkt das Zittern.

Teste dich selbst

Woran erkennst du Rigor und Ruhetremor bei Parkinson?

Rigor: deutlicher Widerstand beim Bewegen, der ruckartig nachlässt (Zahnradphänomen); Ruhetremor: Zittern in Ruhe, wie Pillendrehen oder Münzenzählen; lässt nach beim Festhalten eines Gegenstands, wird stärker bei Anspannung

Was ist das Zahnradphänomen, und wann verstärkt sich der Ruhetremor?

Beim Rigor spürst du einen Widerstand, der ruckartig nachlässt: das Zahnradphänomen. Der Ruhetremor zeigt sich in Ruhe wie Pillendrehen und lässt beim Festhalten eines Gegenstands nach. Anspannung verstärkt das Zittern.

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Aufnahme