Medikamentenmanagement bei Herzinsuffizienz
Vakada çalışFrau Schmidt — ich brauche nicht vielMedikamentenmanagement
Viele Herzerkrankungen sind chronisch. Oft muss der Mensch die Medikamente deshalb lebenslang einnehmen. Du sorgst dafür, dass der Mensch sie regelmäßig einnimmt, damit die Herz-Kreislauf-Funktion stabil bleibt. Du überwachst die Therapie und achtest auf mögliche Nebenwirkungen. Dazu solltest du den Wirkmechanismus kennen und die korrekte Einnahme erklären können.
Zu den pflegerischen Aufgaben bei Herzinsuffizienz gehört laut Leitlinie, bei der Medikamenteneinnahme zu unterstützen:
- Medikamente stellen und verabreichen
- beobachten und informieren zu Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
- Probleme bei der Einnahme erkennen und gemeinsam nach Lösungen suchen
Viele Menschen nehmen die verordneten Medikamente nicht so ein, wie es nötig wäre. Wer nicht adhärent ist, wird häufiger wegen einer Dekompensation ins Krankenhaus eingewiesen. Vor der Entlassung solltest du deshalb darüber aufklären, wie wichtig die regelmäßige Einnahme ist, um Komplikationen wie die Dekompensation einer Herzinsuffizienz zu vermeiden. Der Mensch sollte außerdem die möglichen unerwünschten Nebenwirkungen seiner Medikamente kennen.
Achte bei der Entlassung darauf, dass der Mensch für neu begonnene Medikamente ein Rezept bekommt. Dazu sind die Kliniken nach SGB V verpflichtet. Ist er demenziell erkrankt oder körperlich stark eingeschränkt, muss ihn ein ambulanter Pflegedienst bei der Medikamentengabe unterstützen. Dass er Unterstützung braucht, stellst du fest und gibst es an den behandelnden Arzt weiter. Der Sozialdienst des Krankenhauses übernimmt die Organisation.
Herzmedikamente sind oft lebenslang nötig. Du sorgst für die regelmäßige Einnahme, überwachst Wirkung und Nebenwirkungen und suchst bei Problemen mit der Einnahme gemeinsam mit dem Menschen nach Lösungen.
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„Die Wassertablette lasse ich weg, wenn ich unterwegs bin“, sagt eine Patientin. Was ist deine Aufgabe?
Problem bei der Einnahme erkennen und gemeinsam nach einer Lösung suchen; erklären, warum die regelmäßige Einnahme wichtig ist: Nichtadhärenz führt häufiger zu Dekompensation und Krankenhauseinweisung; Wirkung und Nebenwirkungen überwachen, Nebenwirkungen erklären; bei Entlassung: Rezept über neue Medikamente; Unterstützungsbedarf feststellen und an den Arzt weitergeben
Welche Aufgaben hast du beim Medikamentenmanagement eines Menschen mit Herzinsuffizienz?
Herzmedikamente sind oft lebenslang nötig. Du sorgst für die regelmäßige Einnahme, überwachst Wirkung und Nebenwirkungen und suchst bei Problemen mit der Einnahme gemeinsam mit dem Menschen nach Lösungen.