Herausforderndes Verhalten bei Demenz
تدرّب على الحالةFrau Hartmann, 80 — der Tag des EinzugsHerausforderndes Verhalten
Menschen mit Demenz zeigen oft ein Verhalten, das Außenstehende „auffällig“ oder „störend“ nennen. In der Pflege heißt es herausforderndes Verhalten:
- unruhiges Verhalten: Bewegungen monoton wiederholen, gesteigerter Bewegungsdrang
- aggressives Verhalten: beschimpfen, kratzen, schlagen
- passives Verhalten: apathisch sein, sich zurückziehen, nicht kommunizieren
Oft will der Mensch damit nur ausdrücken, wie es ihm geht und was er empfindet. Mit anderen, gesellschaftlich anerkannten Verhaltensweisen kann er das oft nicht mehr. Deshalb bewertest du solches Verhalten nicht negativ. Du reflektierst es, begegnest ihm weiter wertschätzend und versuchst, ihm Halt und Orientierung zu geben.
Hinter seinem Verhalten stehen Bedürfnisse oder Gefühle, die er nicht mehr angemessen äußern kann. Erkennst du das Gefühl hinter dem Verhalten, verstehst du vielleicht, welches Bedürfnis er gerade hat und wie es befriedigt werden kann.
Fehlt die Orientierung an Bedürfnissen und Beziehung, kann herausfordernd erlebtes Verhalten entstehen oder zumindest gefördert werden. Person-zentrierte, beziehungsgestaltende Maßnahmen sind deshalb eine notwendige Grundlage, um auf seine Entstehung Einfluss zu nehmen.
Herausforderndes Verhalten ist oft der Versuch, etwas über sich und sein Empfinden auszudrücken. Bewerte es nicht negativ, sondern suche das Gefühl und das Bedürfnis dahinter.
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Welche drei Formen herausfordernden Verhaltens gibt es?
unruhiges Verhalten: monotone Bewegungen, Bewegungsdrang; aggressives Verhalten: beschimpfen, kratzen, schlagen; passives Verhalten: Rückzug, Apathie, nicht kommunizieren
Wie gehst du mit herausforderndem Verhalten eines Menschen mit Demenz um?
Herausforderndes Verhalten ist oft der Versuch, etwas über sich und sein Empfinden auszudrücken. Bewerte es nicht negativ, sondern suche das Gefühl und das Bedürfnis dahinter.