Nächtliche Hypoglykämie und Somogyi-Effekt
تدرّب على الحالةHerr Aydın — der Abend, an dem er schwitztNächtliche Hypoglykämie
Unter Insulin oder Sulfonylharnstoffen kann es nachts zu Hypoglykämien kommen, meist zwischen 2 und 3 Uhr. Betroffen sein können auch Menschen, die tagsüber unauffällig sind.
Hinweise auf eine nächtliche Hypoglykämie:
- unruhiger Schlaf, Angstträume
- starkes Schwitzen im Schlaf, verändertes Atemgeräusch
- morgendliche Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit
- auffällig niedrige Blutzuckerwerte am Morgen
- aber auch ein erhöhter Morgenwert kann ein Hinweis auf eine nächtliche Hypoglykämie sein, wenn der Körper in der Nacht gegenreguliert hat (Somogyi-Phänomen, auch Somogyi-Effekt).
Menschen mit langjährigem Diabetes schlafen dabei häufig weiter. Dann fällt dir nur das vermehrte Schwitzen auf. Findest du einen Menschen nachts blass und kaltschweißig, weckst du ihn und kontrollierst den Blutzucker. Bei niedrigen Werten gibst du Kohlenhydrate: Schnell wirken Traubenzucker oder Apfelsaft, länger vor hält Brot. Ist er nicht weckbar, benachrichtigst du sofort den Arzt. Danach bestimmst du den Blutzucker und bereitest ggf. eine Glukoseinfusion vor.
Möglichst keine Schlafmittel geben: Die Zeichen einer nächtlichen Stoffwechselentgleisung können durch sie verschleiert werden.
Nachts blass, kaltschweißig, unruhig: wecken und Blutzucker messen. Nicht weckbar: sofort Arzt. Auch hinter einem hohen Morgenwert kann eine nächtliche Hypoglykämie stecken.
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Wann ist es besonders in der Einstellungsphase sinnvoll, nachts den Blutzucker zu messen?
Um 2 Uhr. Nächtliche Hypoglykämien treten meist zwischen 2 und 3 Uhr auf.
Was tust du, wenn du einen Menschen mit Diabetes nachts kaltschweißig findest?
Nachts blass, kaltschweißig, unruhig: wecken und Blutzucker messen. Nicht weckbar: sofort Arzt. Auch hinter einem hohen Morgenwert kann eine nächtliche Hypoglykämie stecken.