Parkinson zu Hause: Bewegung und Therapien
تدرّب على الحالةHerr Hartmann, 77 — die EntlassungInformieren, Schulen, Anleiten, Beraten
Vor der Entlassung besprichst du mit dem Menschen und den Angehörigen:
- Therapien weiterführen: Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sollten auch nach der Entlassung weitergehen. Logopädische und ergotherapeutische Übungen gehören in den Alltag.
- Bewegung: Auf die Erkrankung wirkt sich regelmäßige Bewegung äußerst günstig aus. Gut geeignet sind Radfahren, Wandern und vor allem Nordic Walking. Im Verlauf schwingen die Arme beim Gehen immer weniger mit. Die Stöcke beim Nordic Walking beziehen die Arme aktiv ein.
- Zähne: Sinnvoll sind Zahnkontrollen alle halbe Jahr, vor allem bei oromandibulären Dyskinesien. Das sind unwillkürliche Bewegungen von Zunge und Kiefer. Dadurch können sich zum Beispiel Zahnprothesen lockern.
- Angehörige schulen: Bezieh die Angehörigen in die Pflege ein und schule sie im Bewegungs- und Kommunikationstraining und in der Medikamenteneinnahme.
- Kontakte: Selbsthilfegruppen, soziale Aktivitäten, Vereinigungen und Netzwerke für Menschen mit Parkinson.
Wer Erfahrung damit hat, Menschen mit Parkinson zu pflegen, kann sich zur Parkinson Nurse weiterbilden. In allen Belangen der Krankheit können Betroffene und Angehörige von Parkinson Nurses begleitet und beraten werden, auch von Advanced Practice Nurses (APNs), die auf Parkinson spezialisiert sind.
Vor der Entlassung: Therapien weiterführen, regelmäßig bewegen (zum Beispiel Nordic Walking), Zähne halbjährlich kontrollieren lassen und die Angehörigen in Bewegung, Kommunikation und Medikamenteneinnahme schulen.
اختبر نفسك
Was berätst du bei Parkinson vor der Entlassung?
Physio-, Ergotherapie, Logopädie weiterführen; regelmäßige Bewegung, zum Beispiel Nordic Walking; halbjährliche Zahnkontrolle bei oromandibulären Dyskinesien; Angehörige schulen: Bewegung, Kommunikation, Medikamente; Selbsthilfegruppe, Parkinson Nurse
Was empfiehlst du einem Menschen mit Parkinson für zu Hause?
Vor der Entlassung: Therapien weiterführen, regelmäßig bewegen (zum Beispiel Nordic Walking), Zähne halbjährlich kontrollieren lassen und die Angehörigen in Bewegung, Kommunikation und Medikamenteneinnahme schulen.