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Parkinson

مواقف

Herr Hartmann, 77 — die AufnahmeEr ist zu Hause gestürzt, und seine Beweglichkeit schwankt. Welche Zeichen zeigt er, worauf achtest du, und wie gibst du L-Dopa zum Frühstück?Herr Hartmann, 77 — die TürVor dem Mittagessen kommt er kaum aus dem Sessel, und in der Badezimmertür bleiben seine Füße stehen. Was ist das, und wie hilfst du ihm, ohne ihn zu ziehen?Herr Hartmann, 77 — die EntlassungHeute holt Werner ihn ab. Die Manschettenknöpfe wollen nicht, der Tee geht in die falsche Kehle, und sein Gesicht zeigt nichts. Wie viel hilfst du, und was sagst du Werner?

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المحتوى · 24 وحدات
  1. Basalkerne
  2. Symptomtrias
  3. Rigor und Ruhetremor
  4. Haltung und Gang
  5. Weitere Symptome
  6. Wahrnehmen und Beobachten
  7. L-Dopa-Einnahme
  8. Therapie
  9. Parkinson-Krankheit
  10. Freezing
  11. Wirkungsschwankungen
  12. Nebenwirkungen
  13. Gehtraining
  14. Mobilisation
  15. Prophylaxen
  16. Sturzprophylaxe
  17. Körperpflege und Bekleidung
  18. Ernährung
  19. Schwitzen und Trinken
  20. Kommunikation
  21. Psychosoziale Begleitung
  22. Schmerz
  23. Informieren, Schulen, Anleiten, Beraten
  24. Akinetische Krise
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Basalkerne

Herr K. fragt: „Wenn mein Gehirn krank ist, warum bin ich dann nicht gelähmt?“
Frontalschnitt durch das Großhirn: außen die gefaltete Hirnrinde aus grauer Substanz, innen die helle weiße Substanz, darin eingebettet Kerne aus grauer Substanz, in der Mitte die Ventrikel, unten im Schläfenlappen der Hippocampus. Nummerierte Punkte, die Bezeichnungen stehen als Legende darunter.123
  1. 1 Hirnrinde (graue Substanz)
  2. 2 weiße Substanz
  3. 3 Kerne aus grauer Substanz, dazu gehören die Basalkerne

Im Großhirn liegt außen die graue Substanz, die Hirnrinde. Innen liegt die weiße Substanz. Darin eingebettet liegen Kerne aus grauer Substanz. Zu ihnen gehören die Basalkerne, auch Basalganglien oder Stammganglien genannt. Größtenteils findest du sie im Großhirn, und zwar in seiner weißen Substanz.

Die Basalkerne kontrollieren:

  • das Ausmaß einer Bewegung
  • die Richtung einer Bewegung

Zusammen mit dem Zwischenhirn und dem Hirnstamm sind sie so wichtig für die Koordination des Bewegungsablaufs. Die Basalkerne gehören zum extrapyramidalen motorischen System. In bestimmten Bereichen der Basalkerne ist Dopamin der Botenstoff (Neurotransmitter).

Gestört, nicht gelähmt

Sind die Basalkerne und das extrapyramidale System in ihrer Funktion eingeschränkt, kommt es nicht zu Lähmungen. Gestört sind die normalen Bewegungsabläufe.

قاعدة عملية

Die Basalkerne findest du größtenteils im Großhirn, in seiner weißen Substanz. Sie kontrollieren Ausmaß und Richtung einer Bewegung. Fällt ihre Funktion aus, ist der Mensch nicht gelähmt, aber seine Bewegungsabläufe sind gestört.

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Symptomtrias

Frau L., 68, braucht morgens eine halbe Stunde, bis sie angezogen ist. Ihre rechte Hand zittert, wenn sie still im Sessel sitzt.

Typisch für die Parkinson-Krankheit ist eine Symptomtrias:

  • Rigor: Die Muskeln sind steif, der Muskeltonus ist erhöht.
  • Bradykinese: Die Bewegungen sind verlangsamt. Sie kann bis zur Akinese gehen, der Bewegungsarmut.
  • Ruhetremor: Der Mensch zittert in Ruhe.

Später im Verlauf tritt eine posturale Instabilität dazu. Der Körper kann seine Haltung nicht mehr stabil halten. Die Symptome können auch nur auf einer Körperseite auftreten, vor allem am Anfang der Erkrankung.

Ohne Bewegungsarmut kein Parkinson-Syndrom

Für die Diagnose muss immer eine Hypokinese oder Akinese vorliegen. Dazu kommt mindestens ein weiteres Zeichen: Rigor, Ruhetremor oder Haltungsinstabilität.

قاعدة عملية

Die Symptomtrias bei Parkinson heißt Rigor, Bradykinese und Ruhetremor. Später kommt die posturale Instabilität hinzu. Zu Beginn sind die Symptome oft einseitig.

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Rigor und Ruhetremor

Du hilfst Herrn K. in den Ärmel. Sein Arm lässt sich nur schwer beugen und gibt dann ruckweise nach.

Rigor: Der Mensch empfindet eine allgemeine Steifigkeit. Sie ist auch mit Schmerzen verbunden. Bewegst du einen Arm oder ein Bein, spürst du einen deutlichen Widerstand. Typisch ist: Während der Bewegung lässt der Widerstand ruckartig nach. Das heißt Zahnradphänomen.

Ruhetremor: Das Zittern tritt in Ruhe auf. Betroffen sind vor allem die Hände. Typisch sind Fingerbewegungen wie beim „Pillendrehen“ oder „Münzenzählen“. Bei gezielten Bewegungen wird der Ruhetremor oft geringer.

Was du am Bett beobachtest:

  • Der Tremor lässt nach, wenn der Mensch einen Gegenstand festhält.
  • Ist der Mensch psychisch angespannt, verstärkt sich das Zittern.
قاعدة عملية

Beim Rigor spürst du einen Widerstand, der ruckartig nachlässt: das Zahnradphänomen. Der Ruhetremor zeigt sich in Ruhe wie Pillendrehen und lässt beim Festhalten eines Gegenstands nach. Anspannung verstärkt das Zittern.

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Haltung und Gang

Frau L. steht vom Stuhl auf. Dann bleibt sie stehen, als ob der Boden sie festhält.

Rigor und Bradykinese zusammen ergeben die typische Körperhaltung: Kopf und Rumpf sind nach vorne geneigt. Arme und Beine sind leicht gebeugt.

Was du siehst:

  • leicht gebückte Haltung
  • Maskengesicht: Das Gesicht ist maskenhaft und hat kaum Mimik (Hypomimie).
  • Salbengesicht: Das Gesicht glänzt, weil mehr Talg produziert wird.
  • schlurfender, kleinschrittiger Gang. Der Mensch trippelt.
  • Beim Gehen schwingen die Arme nicht mit.

Schwer fällt es vor allem, eine Bewegung zu starten (zum Beispiel loszulaufen) und sie zu beenden (zum Beispiel stehen zu bleiben).

Das Sturzrisiko

Bei Menschen mit Parkinson ist das Sturzrisiko erhöht.

قاعدة عملية

Menschen mit Parkinson gehen leicht gebückt, schlurfend und kleinschrittig, ihre Arme schwingen nicht mit. Starten und Beenden einer Bewegung fallen schwer. Das Sturzrisiko ist erhöht.

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Weitere Symptome

Herr K. unterschreibt das Aufnahmeformular. Sein Name wird zum Ende hin immer kleiner.

Neben der Trias treten häufig weitere Symptome auf:

  • Sprechstörungen: Die Betroffenen sprechen leise und monoton.
  • Mikrografie: Beim Schreiben werden die Buchstaben immer kleiner.
  • Schlafstörungen
  • Störungen des Geruchs, Schmerzen und Missempfindungen (Parästhesien)

Störungen des vegetativen Nervensystems:

  • vermehrtes Schwitzen
  • vermehrter Speichelfluss
  • vermehrte Talgproduktion an Haaren und Haut (Salbengesicht)
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Verstopfung
  • Erektionsstörungen

Psychische Störungen: Stimmungsschwankungen, vor allem Depressivität, sind häufig. Eine Depression beginnt oft schon vor den Bewegungssymptomen. Nicht selten kommen im Verlauf kognitive Störungen bis zur Demenz hinzu.

قاعدة عملية

Parkinson betrifft nicht nur die Bewegung. Häufig kommen leises, monotones Sprechen, kleine Schrift, vegetative Störungen wie Schwitzen und Verstopfung und psychische Störungen wie eine Depression dazu.

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Wahrnehmen und Beobachten

Frau L. ist seit gestern auf deiner Station. Die Praxisanleiterin fragt: „Worauf achtest du heute bei ihr?“

Bei einem Menschen mit Parkinson beobachtest du gezielt:

  • Bewegung: Beobachte die Bewegungsauffälligkeiten und dokumentiere den Verlauf.
  • Ausscheidung: Häufig bestehen eine (Drang-)Inkontinenz und/oder eine Nykturie, also nächtliches Wasserlassen.
  • Talg und Schwitzen: Beobachte, wie stark Talgproduktion und Schwitzen gesteigert sind. Biete wenn nötig Unterstützung bei der Körperpflege an. Durch Kalium- und Natriummangel können Krämpfe und Übelkeit auftreten. Beobachte die Haut, weil das Schwitzen das Risiko für Hautpilz erhöht.
  • Ernährung: Erschweren Bewegungseinschränkungen das Essen, zum Beispiel ein Zittern? Besteht eine Schluckstörung (Dysphagie)? Gibt es Anzeichen einer Mangelernährung?
  • Gemütslage: Gibt es Stimmungsschwankungen oder eine depressive Stimmung?
قاعدة عملية

Beobachte bei Parkinson Bewegung, Ausscheidung, Talg und Schwitzen, Ernährung und Gemütslage. Dokumentiere den Verlauf der Bewegungsauffälligkeiten.

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L-Dopa-Einnahme

Es ist 8 Uhr. Frau L. hat ihren Joghurt vor sich und fragt, ob sie ihre Parkinson-Tablette damit schlucken darf.

Achte darauf, dass der Mensch seine Medikamente regelmäßig und pünktlich einnimmt. Hat er ein Präparat vergessen oder zu viel genommen, informierst du sofort den zuständigen Arzt.

L-Dopa und Eiweiß

L-Dopa-haltige Medikamente nimmt der Mensch mindestens eine halbe Stunde vor einem eiweißreichen Essen ein oder 1 ½ Stunden danach. Mit Milch, Quark oder Joghurt darf er sie nicht einnehmen.

Der Grund: Wenn Eiweiße im Verdauungstrakt aufgespalten werden, entstehen Aminosäuren. Diese Aminosäuren verhindern, dass L-Dopa aufgenommen wird.

Mit dem Menschen und den Angehörigen schulst du:

  • den Umgang mit dem Medikamentenplan
  • die Medikamentenwirkung und die eigene Beweglichkeit selbst zu beobachten, zum Beispiel in einem Parkinson-Tagebuch
  • wann der Arzt informiert werden sollte
قاعدة عملية

L-Dopa gibst du mindestens eine halbe Stunde vor einem eiweißreichen Essen oder 1 ½ Stunden danach, nie mit Milch, Quark oder Joghurt. Die Aminosäuren aus dem Eiweiß verhindern, dass L-Dopa aufgenommen wird.

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Therapie

Herrn K.s Tochter fragt dich: „Kann mein Vater wieder gesund werden?“

Die Diagnose stellt der Arzt vor allem anhand der Symptome, die er beobachtet. Unterstützend kann ein L-Dopa-Test gemacht werden: Der Mensch bekommt schnell lösliches L-Dopa. Innerhalb von etwa 60 Minuten sollten sich die Symptome dann bessern. Untersuchungen wie ein MRT helfen, andere Erkrankungen auszuschließen.

Heilen lässt sich der eigentliche Morbus Parkinson derzeit nicht. Mit der Therapie wird versucht, die Symptome zu lindern und den Verlauf zu verzögern. Beim symptomatischen Parkinson-Syndrom ist unter Umständen eine ursächliche Therapie möglich, zum Beispiel wenn ein auslösendes Medikament abgesetzt wird.

So wird behandelt:

  • Medikamente: Hauptziel ist, den Dopaminmangel zu beheben. Am wichtigsten sind dabei Dopaminagonisten und L-Dopa-Präparate. Dopaminagonisten bekommen vor allem jüngere Menschen unter 70 Jahren, L-Dopa-Präparate eher ältere. Dosiert werden die meisten Parkinsonmedikamente einschleichend.
  • Therapeuten: Fast immer ist Physiotherapie sinnvoll, vielfach auch Ergotherapie und Logopädie bei Sprech- und Schluckstörungen.
  • tiefe Hirnstimulation: Wirken die Medikamente nicht, können in ausgewählten Fällen Elektroden in die Basalganglien eingesetzt werden.

Wie rasch die Erkrankung fortschreitet, ist unterschiedlich. Meist nimmt die Pflegebedürftigkeit langsam zu.

قاعدة عملية

Morbus Parkinson ist derzeit nicht heilbar. Mit der Therapie wird versucht, die Symptome zu lindern und den Verlauf zu verzögern: mit Medikamenten gegen den Dopaminmangel, mit Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

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Parkinson-Krankheit

Herr K., 72, zittert seit einem Jahr an der rechten Hand. Jetzt sagt der Neurologe: „Das ist Parkinson.“

Die Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson, ist eine degenerative Erkrankung. Betroffen ist das Nervensystem. Meist schreitet die Erkrankung chronisch fort. Sie stört willkürliche Bewegungsabläufe und ruft unwillkürliche Bewegungsabläufe hervor. Wegen des typischen Zitterns heißt sie auch „Schüttellähmung“.

Im Mittelhirn liegt die Substantia nigra. Ihre Nervenzellen stellen den Botenstoff Dopamin her. Bei der Parkinson-Krankheit sterben diese Nervenzellen ab. Die Folge ist ein Dopaminmangel. Dadurch gerät das Gleichgewicht zwischen Dopamin (zu wenig) und Acetylcholin (relativ zu viel) durcheinander. Warum die Nervenzellen untergehen, ist meist unklar.

Daneben gibt es weitere Parkinson-Syndrome mit fast gleichen Symptomen:

  • symptomatisches (sekundäres) Parkinson-Syndrom: Die Ursache ist bekannt, zum Beispiel bestimmte Medikamente (vor allem Neuroleptika), Vergiftungen (vor allem mit Kohlenmonoxid), Tumoren, ein Trauma oder Erkrankungen der Hirngefäße.
  • atypisches Parkinson-Syndrom: Die Symptome gehören zu einer anderen Erkrankung des ZNS, zum Beispiel bei der Lewy-Körperchen-Erkrankung oder bei Multisystematrophien.
قاعدة عملية

Bei der Parkinson-Krankheit sterben in der Substantia nigra die Nervenzellen ab, die Dopamin herstellen. Der Dopaminmangel stört die Bewegungsabläufe. Die Ursache ist meist unklar.

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Freezing

Herr K. will zur Toilette. In der Tür bleibt er stehen. Seine Füße bewegen sich nicht mehr.

Häufig kann ein Mensch mit Parkinson den ersten Schritt beim Gehen nicht machen. Er wirkt wie eingefroren. Das heißt Freezing.

Was in dieser Situation helfen kann:

  • auf der Stelle treten oder einen Schritt zur Seite gehen, danach sofort weitergehen
  • der Storchengang: die Beine hochreißen
  • akustische Reize: Marschmusik oder ein Taktgeber, zum Beispiel über das Smartphone
  • Kommandos: Der Mensch spricht den Bewegungsablauf mit oder gibt sich selbst ein Kommando, oder du gibst Kommandos („Eins, zwei, eins …“).
  • optische Reize: sich auf einen Punkt am Boden konzentrieren, über einen Stock oder einen Papierstreifen steigen
  • ein Freezing-Gehstock (Anti-Freezing-Stock): Drückt der Mensch einen Knopf, zeigt sich am Boden ein roter Laserstrahl, oder eine Querstange klappt aus. Steigt der Mensch darüber, kann sich die Starthemmung lösen.

Solche äußeren Reize heißen Cueing-Strategien.

قاعدة عملية

Beim Freezing kann der Mensch den ersten Schritt nicht machen. Hilf ihm mit einem Schritt zur Seite oder auf der Stelle, mit Takt, Kommandos oder etwas, über das er steigen kann.

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Wirkungsschwankungen

Herr K. hat seit zehn Jahren Parkinson. Vor dem Mittagessen kommt er kaum aus dem Stuhl, eine Stunde später geht er sicher über den Flur.

Gerade bei Menschen, die schon viele Jahre an Parkinson erkrankt sind, sind diese Probleme nicht selten:

  • On-off-Phänomen: Die Beweglichkeit wechselt sehr stark und oft nicht vorhersehbar. Es ist, als würde ein Schalter ein- und ausgeschaltet.
  • End-of-dose-Akinesie: Kurz vor der nächsten Medikamenteneinnahme lässt die Beweglichkeit nach. Sie heißt auch Wearing-off-Akinesie.
  • Freezing: Plötzlich blockiert das Gehen, ohne Bezug zur letzten Medikamenteneinnahme.

Oft hilft es, die Medikamente umzustellen. Beobachte die Bewegungsauffälligkeiten und dokumentiere ihren Verlauf. Auch der Mensch selbst kann die Medikamentenwirkung und seine Beweglichkeit beobachten, zum Beispiel in einem Parkinson-Tagebuch. Plane bei allem mehr Zeit ein und berücksichtige, dass die Leistungsfähigkeit schwankt.

قاعدة عملية

Bei langjährigem Parkinson schwankt die Beweglichkeit: On-off-Phänomen, End-of-dose-Akinesie kurz vor der nächsten Einnahme, Freezing ohne Bezug zur Einnahme. Beobachte die Beweglichkeit und dokumentiere den Verlauf.

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Nebenwirkungen

Herr K. nimmt seit drei Jahren L-Dopa. Heute Nachmittag schneidet er unwillkürlich Grimassen und schmatzt.

Manche Nebenwirkungen der Parkinson-Medikamente sind problematisch. Auf diese Zeichen achtest du:

  • Dyskinesien: unwillkürliche Fehlbewegungen, die der Mensch nicht unterdrücken kann, zum Beispiel Grimassenschneiden, Schmatzen, Kauen. Bei L-Dopa ist das Risiko in der Langzeittherapie am größten.
  • psychische Veränderungen: zum Beispiel Unruhe, Halluzinationen und Psychosen
  • Impulskontrollstörung bei Dopaminagonisten, zum Beispiel ein Kaufrausch
  • Tagesmüdigkeit, bei Dopaminagonisten auch plötzliches Einschlafen
  • Hypotonie, also niedriger Blutdruck, und Schwindel
  • Beinödeme
  • Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit
Nie plötzlich absetzen

Auch wenn die Nebenwirkungen belasten: Plötzlich beendet werden darf die Behandlung nie. Sonst kann es zu einer akinetischen Krise kommen.

قاعدة عملية

Parkinson-Medikamente können Dyskinesien, Halluzinationen, Impulskontrollstörungen, plötzliches Einschlafen und Hypotonie auslösen. Beobachte diese Zeichen. Die Behandlung darf nie plötzlich beendet werden.

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Gehtraining

Frau L. geht mit dir über den Flur. Ihre Schritte werden immer kürzer, und am Ende des Flurs dreht sie sich auf der Stelle.

Bei der Bewegungstherapie unterstützt du die Physiotherapeuten. Dabei nimmst du alltägliche Bewegungsabläufe auf und trainierst sie gezielt.

  1. Vorbereiten

    Der Mensch trägt sichere Schuhe. Er sollte aufrecht stehen können.

  2. Schritt

    Achte auf die Schrittlänge, damit er keine Trippelschritte macht. Die Beine sind leicht gespreizt.

  3. Fuß

    Die Fersen setzen zuerst auf, dann rollt der Fuß ab. So wird Schlurfen verhindert.

  4. Umdrehen

    Er geht einen kleinen Bogen. Er dreht sich nicht auf der Stelle, eng und mit vielen kleinen Schritten.

Helfen können auch optische Hilfen auf dem Boden, etwa Querstreifen oder ein Schachbrettmuster, außerdem Rhythmus und Musik oder eine gereichte Hand. Weitere Hilfsmittel sind ein Gehwagen oder ein Unterarmwagen.

قاعدة عملية

Beim Gehtraining achtest du auf die Schrittlänge, damit keine Trippelschritte entstehen: Fersen zuerst aufsetzen, Fuß abrollen. Zum Umdrehen geht der Mensch einen kleinen Bogen statt sich auf der Stelle zu drehen.

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Mobilisation

Die Visite kommt gleich. Deine Kollegin sagt: „Mach schnell, zieh Herrn K. einfach hoch.“

Ziel der Pflege ist, die Selbstständigkeit so gut wie möglich zu erhalten und Komplikationen zu vermeiden.

Stress und Hektik vermeiden

Stress und Hektik verstärken den Tremor und wirken sich negativ auf die Bewegungsabläufe aus. Vermeide sie unbedingt.

So begleitest du Bewegung:

  • Nimm nur so viel ab wie nötig. Motiviere den Menschen zum Üben, aber bevormunde ihn nicht.
  • Plane für alles mehr Zeit ein und akzeptiere die Langsamkeit.
  • Sprich den Bewegungsablauf vorher mit ihm durch.
  • Setze realistische Ziele und lobe ihn in angemessener Form, wenn es gelingt.
  • Gewähre Pausen, wenn Kraft und Konzentration nachlassen. Überfordere ihn nicht.
  • Setze ihn nicht unter Zeitdruck.

Häufig können Menschen mit Parkinson nicht zwei Dinge gleichzeitig tun. Gehen und sich dabei zu unterhalten fällt ihnen schwer. Neben der regelmäßigen Physiotherapie ist tägliches selbstständiges Üben notwendig, wenn nötig mit Hilfe der Pflegenden oder Angehörigen.

قاعدة عملية

Vermeide bei Parkinson Stress und Hektik, denn sie verstärken den Tremor und verschlechtern die Bewegungsabläufe. Sprich den Ablauf vorher durch, gib Zeit und Pausen und nimm nur so viel ab wie nötig.

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Prophylaxen

Herr K. bewegt sich nachts kaum. Morgens liegt er noch genau so, wie du ihn am Abend verlassen hast.

Prophylaxen wendest du bedarfsgerecht an, je nach körperlichem Zustand. Bei Parkinson haben viele einen eigenen Grund:

  • Pneumonieprophylaxe: Die Menschen atmen oft nur oberflächlich. Leite zu regelmäßigen Atemübungen an, die die Atmung vertiefen, oder mach sie gemeinsam mit ihm.
  • Aspirationsprophylaxe: bei Schluckproblemen Schlucktraining durch die Logopädie und Schluckwecker
  • Dekubitusprophylaxe: Im Schlaf kann je nach Schwere der Erkrankung die Eigenbewegung fehlen.
  • Kontrakturenprophylaxe: Menschen mit neurologischen Krankheiten wie Morbus Parkinson haben ein erhöhtes Risiko für Kontrakturen.
  • Obstipationsprophylaxe: Das Risiko für eine chronische Obstipation ist erhöht.
  • Infektionsprophylaxe: Durch die starke Talgproduktion drohen Infektionen mit Hautpilz.
  • Prophylaxe der Mangelernährung: Die Menschen brauchen viel Zeit beim Essen und haben einen erhöhten Energiebedarf.
قاعدة عملية

Bei Parkinson brauchst du viele Prophylaxen, jede mit eigenem Grund: oberflächliche Atmung (Pneumonie), fehlende Eigenbewegung im Schlaf (Dekubitus), Schluckprobleme (Aspiration), Talg (Hautpilz) und Verstopfung.

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Sturzprophylaxe

Frau L. muss nachts dreimal zur Toilette. Sie hat Stoppersocken an, die ihre Tochter mitgebracht hat.

Bei Parkinson besteht eine stark erhöhte Sturzgefahr. Zwei Gründe kommen zusammen:

  • die Bewegungsstörungen
  • eine häufig vorliegende Dranginkontinenz

Was du bei der Sturzprophylaxe beachtest:

  • Schuhe: Richtige Schuhe unterstützen das natürliche Gangbild. Stoppersocken können hilfreich sein, eignen sich aber nicht für jeden. Vor allem nicht für Menschen mit einem „unrunden“ Gangbild, zum Beispiel mit Trippelschritten bei Morbus Parkinson.
  • Rollator: Sprich die Nutzung eines Arthritisrollators im Team mit den anderen Berufsgruppen ab.
  • Medikamente: Der Mensch nimmt seine Parkinson-Medikamente regelmäßig und pünktlich ein, nicht mit Milchprodukten. Darauf achtest du.
قاعدة عملية

Bei Parkinson ist die Sturzgefahr stark erhöht: durch die Bewegungsstörungen und eine häufige Dranginkontinenz. Stoppersocken eignen sich bei Trippelschritten nicht.

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Körperpflege und Bekleidung

Herr K. möchte sich selbst rasieren. Mit dem Nassrasierer zittert seine Hand so stark, dass er aufgibt.

Ermögliche Menschen mit Parkinson, sich täglich zu waschen oder zu duschen. Das gilt besonders bei erhöhter Talgproduktion oder bei einer (Drang-)Inkontinenz und Nykturie. Durch die starke Talgproduktion droht eine Infektion mit Hautpilz.

Erhalte die Ressourcen und fördere die Selbstständigkeit, zum Beispiel:

  • Hilfsmittel einsetzen, etwa einen Elektrorasierer
  • Reißverschlüsse statt Knöpfen
  • Klettverschlüsse statt Schnürsenkeln
Nur so viel wie nötig

Unterstütze bei der Körperpflege, aber nimm nur ab, was der Mensch nicht selbst schafft. Plane mehr Zeit ein.

قاعدة عملية

Ermögliche bei Parkinson tägliches Waschen oder Duschen, vor allem bei starker Talgproduktion oder Inkontinenz. Fördere die Selbstständigkeit mit Hilfsmitteln wie Elektrorasierer, Reißverschluss und Klettverschluss.

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Ernährung

Frau L. braucht für ihr Mittagessen fast eine Stunde. Die Hälfte der Suppe landet auf dem Tablett.

Vor allem im Spätstadium machen Bewegungshemmungen und Zittern die Nahrungsaufnahme schwer. Dazu können stark ausgeprägte Schluckstörungen (Dysphagien) kommen. Die Menschen brauchen viel Zeit beim Essen. Zugleich haben sie durch die Erkrankung einen erhöhten Energiebedarf. Deshalb brauchen sie eine Prophylaxe der Mangelernährung.

Du unterstützt bei der Nahrungsaufnahme und bietest Hilfsmittel an:

  • Besteck mit verdickten Griffflächen
  • Teller mit erhöhtem Rand
  • Antirutschmatten
  • stabile Gläser mit Strohhalm

Beobachte den Schluckvorgang gründlich. Treten Dysphagien auf, sollte die Logopädie einbezogen werden. Bei Schluckproblemen hilft ein Schlucktraining durch die Logopädie, außerdem der „Schluckwecker“: Der Mensch trainiert 2-mal täglich 15 Minuten lang bewusst das Schlucken, indem er einmal pro Minute schluckt.

Bei Dysphagie

Kein Strohhalm und kein Schnabelbecher, wenn eine Dysphagie besteht.

قاعدة عملية

Bei Parkinson ist Essen langsam, und der Energiebedarf ist erhöht: Gib Zeit und Hilfsmittel wie dickes Besteck, Teller mit Rand und Antirutschmatte. Beobachte das Schlucken. Bei Dysphagie kein Strohhalm und kein Schnabelbecher.

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Schwitzen und Trinken

Es ist ein heißer Julitag. Herr K. ist durchgeschwitzt und klagt über Wadenkrämpfe und Übelkeit.

Übermäßiges Schwitzen tritt bei Parkinson häufig auf. Es führt zu Verlusten von Flüssigkeit und Elektrolyten.

  1. Schwitzen

    Der Mensch verliert Flüssigkeit und Elektrolyte.

  2. Extreme Fälle

    Es kann zu einem Kalium- und Natriummangel kommen.

  3. Folgen

    Dadurch können Krämpfe und Übelkeit auftreten.

  4. Was helfen kann

    In diesem Fall kann zum Beispiel eine Brühe gegeben werden.

Achte auf genügend Flüssigkeitszufuhr. Ist die Temperatur hoch, sollte die Trinkmenge auf 3 Liter steigen. Das gilt nur ohne Kontraindikationen, zum Beispiel ohne Herz- oder Niereninsuffizienz.

قاعدة عملية

Starkes Schwitzen bei Parkinson kostet Flüssigkeit und Elektrolyte, in extremen Fällen mit Krämpfen und Übelkeit. Achte auf genug Flüssigkeit, bei Hitze 3 Liter, wenn keine Herz- oder Niereninsuffizienz dagegen spricht.

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Kommunikation

Frau L. schaut dich ohne jeden Ausdruck an. Ob sie sich über deinen Besuch freut, kannst du nicht sehen.

Menschen mit Parkinson fehlt oft die Mimik. An ihrem Gesicht kannst du nicht ablesen, wie es ihnen geht. Komm deshalb mit ihnen ins Gespräch, um es herauszufinden.

Viele sprechen leise und monoton, und ihre Schrift wird immer kleiner. Das kannst du mit ihnen trainieren:

  • Schreiben: Übe täglich mit dem Menschen das Schreiben und achte darauf, dass die Buchstaben nicht kleiner werden.
  • Sprechen: Achte im Sprachtraining darauf, dass er deutlich und klar spricht, mit einer angemessenen Sprachmelodie. Dabei kann die Logopädie helfen.
قاعدة عملية

Bei Parkinson fehlt oft die Mimik. Lies das Befinden nicht vom Gesicht ab, sondern komm ins Gespräch. Übe täglich Schreiben und klares Sprechen.

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Psychosoziale Begleitung

Herr K. will nicht mehr zur Gruppengymnastik. „Wozu noch“, sagt er und dreht sich zur Wand.

Häufig gehören Stimmungsschwankungen und Depressionen zum Krankheitsbild. Fang depressive Verstimmung und Stimmungsschwankungen im Gespräch auf. Wirkt der Mensch teilnahmslos, darf das nicht dazu führen, dass sich Pflegende und Angehörige zurückziehen.

Hilfreich können sein:

  • soziale Kontakte fördern
  • sinnvolle Beschäftigung ermöglichen, motivieren, Erfolgserlebnisse schaffen
  • Selbsthilfegruppen vermitteln
  • psychosoziale Beratung ermöglichen
  • kognitive Verhaltenstherapie bei depressiven Verläufen

Bemerkst du Stimmungsschwankungen oder eine Depression, leitest du wenn nötig im multidisziplinären Team Maßnahmen ein.

قاعدة عملية

Depressionen gehören bei Parkinson häufig zum Krankheitsbild. Wirkt der Mensch teilnahmslos, zieh dich nicht zurück: Komm ins Gespräch, fördere Kontakte und Erfolgserlebnisse und vermittle Selbsthilfegruppen.

معرفة تمريضية

Schmerz

Frau L. sagt nie, dass ihr etwas wehtut. Beim Umsetzen in den Rollstuhl verzieht sie aber kurz das Gesicht.

Menschen mit Parkinson leiden häufig unter Schmerzen. Sie äußern sie aber selten. Beobachte sie deshalb aufmerksam auf Schmerzen. Ein angemessenes Schmerzmanagement ist sehr wichtig.

Woher Schmerzen kommen können:

  • Rigor: Die allgemeine Steifigkeit ist auch mit Schmerzen verbunden.
  • sensible Störungen: Schmerzen und Missempfindungen (Parästhesien) können ein eigenes Zeichen der Erkrankung sein.
قاعدة عملية

Menschen mit Parkinson haben häufig Schmerzen, äußern sie aber selten. Beobachte sie deshalb aufmerksam auf Schmerzen. Ein angemessenes Schmerzmanagement ist sehr wichtig.

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Informieren, Schulen, Anleiten, Beraten

Herr K. wird morgen entlassen. Seine Frau fragt: „Was können wir zu Hause tun?“

Vor der Entlassung besprichst du mit dem Menschen und den Angehörigen:

  • Therapien weiterführen: Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sollten auch nach der Entlassung weitergehen. Logopädische und ergotherapeutische Übungen gehören in den Alltag.
  • Bewegung: Auf die Erkrankung wirkt sich regelmäßige Bewegung äußerst günstig aus. Gut geeignet sind Radfahren, Wandern und vor allem Nordic Walking. Im Verlauf schwingen die Arme beim Gehen immer weniger mit. Die Stöcke beim Nordic Walking beziehen die Arme aktiv ein.
  • Zähne: Sinnvoll sind Zahnkontrollen alle halbe Jahr, vor allem bei oromandibulären Dyskinesien. Das sind unwillkürliche Bewegungen von Zunge und Kiefer. Dadurch können sich zum Beispiel Zahnprothesen lockern.
  • Angehörige schulen: Bezieh die Angehörigen in die Pflege ein und schule sie im Bewegungs- und Kommunikationstraining und in der Medikamenteneinnahme.
  • Kontakte: Selbsthilfegruppen, soziale Aktivitäten, Vereinigungen und Netzwerke für Menschen mit Parkinson.
Parkinson Nurse

Wer Erfahrung damit hat, Menschen mit Parkinson zu pflegen, kann sich zur Parkinson Nurse weiterbilden. In allen Belangen der Krankheit können Betroffene und Angehörige von Parkinson Nurses begleitet und beraten werden, auch von Advanced Practice Nurses (APNs), die auf Parkinson spezialisiert sind.

قاعدة عملية

Vor der Entlassung: Therapien weiterführen, regelmäßig bewegen (zum Beispiel Nordic Walking), Zähne halbjährlich kontrollieren lassen und die Angehörigen in Bewegung, Kommunikation und Medikamenteneinnahme schulen.

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Akinetische Krise

Frau L. hat seit zwei Tagen Durchfall. Heute Morgen kann sie sich kaum bewegen, schluckt nicht mehr und hat Fieber.

Die akinetische Krise ist bedrohlich. Auf einmal kann sich der Mensch überhaupt nicht mehr bewegen.

Zeichen:

  • Er kann sich praktisch nicht mehr bewegen.
  • Er kann nur schwer atmen.
  • Er kann nicht mehr richtig schlucken, auch keine Nahrung und keine Flüssigkeit.
  • Er hat Fieber.

Auslöser sind vor allem:

  • zusätzliche Erkrankungen, zum Beispiel Infektionen oder Durchfall
  • vergessene Medikamenteneinnahme
  • ein plötzliches Beenden der Behandlung
Bedrohlich

Die akinetische Krise ist bedrohlich. Dann ist es unumgänglich, den Menschen stationär aufzunehmen.

قاعدة عملية

Kann sich ein Mensch mit Parkinson plötzlich kaum noch bewegen, schlecht atmen und schlucken und hat er Fieber, denk an eine akinetische Krise. Auslöser sind vor allem Infektionen, Durchfall und vergessene Medikamente. Sie ist bedrohlich und macht eine stationäre Aufnahme unumgänglich.