Pflegemaßnahmen planen
تدرّب على الحالةHerr Brandt — die Maßnahme: handlungsleitendPflegemaßnahmen handlungsleitend formulieren
Pflegemaßnahmen sind alle direkten und indirekten Handlungen, die Pflegefachpersonen für oder mit der zu pflegenden Person im Pflegeprozess durchführen. Du leitest sie aus Pflegediagnose und Pflegeziel ab. Sie sollten die Person näher an das Ziel führen. Alle im Team sollen sie korrekt und einheitlich ausführen können. Deshalb formulierst du sie handlungsleitend, als Antwort auf die W-Fragen:
- Wer führt die Handlung durch?
- Was für eine Pflegemaßnahme?
- Wie bzw. mit welchem Unterstützungsgrad, zum Beispiel: Den Oberkörper wäscht die Person selbst mit Anleitung, den Unterkörper übernimmt die Pflegefachperson vollständig
- Wann, zum Beispiel morgens um 9:00 Uhr
- Wie häufig, zum Beispiel 1 × täglich
- Womit, zum Beispiel sitzend am Waschbecken, Waschlotion sparsam
So knapp wie möglich, so ausführlich wie nötig. Floskeln leiten niemanden an, etwa „psychische Betreuung“ oder „Angst nehmen“. Handlungsleitend ist zum Beispiel: „den Patienten zu jeder Mahlzeit an den Tisch setzen“. Grundsätze, die immer gelten, schreibst du nicht eigens auf. Ein Beispiel ist die Händedesinfektion vor Beginn.
Am Ende prüfst du systematisch drei Dinge: Haben die Pflegemaßnahmen wie gewünscht gewirkt? Sind die Pflegeziele erreicht? Sind neue Pflegediagnosen, Komplikationen oder Abweichungen vom Plan aufgetreten? Die Evaluationszeitpunkte legst du individuell fest. Ein abschließender Blick auf die Planung hilft immer. Dazu stellst du drei Fragen: Passen Ziele und Probleme zusammen? Bearbeiten die Maßnahmen die Probleme, und erreichen sie die Ziele? Bezieht sich jede Maßnahme und jedes Ziel auf das Problem?
Eine Pflegemaßnahme beantwortet die W-Fragen:werwaswie (Unterstützungsgrad)wannwie häufigwomitSo knapp wie möglich, so ausführlich wie nötig. Die Evaluation prüft danach, ob das Ziel erreicht ist.
اختبر نفسك
Im Plan steht „Herrn B. mobilisieren“. Was fehlt, damit die Kollegin im Spätdienst dasselbe tut wie du?
Die W-Fragen: wer, was, wie (Unterstützungsgrad), wann, wie häufig, womit. Zum Beispiel: Gehtraining mit Rollator über den Flur, Begleitung durch Pflegefachperson, täglich um 10 Uhr, Strecke bis zur Zimmertür. So knapp wie möglich, so ausführlich wie nötig. Floskeln wie „Angst nehmen“ sind nicht handlungsleitend.
Welche W-Fragen beantwortet eine handlungsleitend formulierte Pflegemaßnahme? Und was prüft die Evaluation?
Eine Pflegemaßnahme beantwortet die W-Fragen: wer; was; wie (Unterstützungsgrad); wann; wie häufig; womit So knapp wie möglich, so ausführlich wie nötig. Die Evaluation prüft danach, ob das Ziel erreicht ist.