Schmerzmittel geben: festes Zeitschema

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معرفة تمريضية

Grundregeln

Herr N. bekommt seine Schmerztablette „zum Frühstück“, mal um sieben, mal um halb zehn. Mittags hat er oft starke Schmerzen.

Die behandelnde Ärztin ordnet die Schmerztherapie an: Medikament, Dosierung und Applikationsart. Häufig verabreichen Pflegefachpersonen die Mittel und tragen dabei die Durchführungsverantwortung. An der medikamentösen Schmerztherapie hast du deshalb einen wesentlichen Anteil. Du ermittelst, wie stark die Schmerzen sind, richtest und verabreichst meist die Medikamente, informierst über Wirkungen und Nebenwirkungen, beobachtest den Verlauf und dokumentierst ihn. Diese Grundregeln gelten:

  • Festes Zeitschema: Schmerzmittel gibst du regelmäßig nach festgelegten Zeiten. Grundsätzlich zu den Mahlzeiten sollten sie nicht gegeben werden, denn deren Zeitpunkt kann schwanken. So bleibt genug Wirkstoff im Blut, und einer Chronifizierung wird vorgebeugt. Wie groß die Abstände sind, hängt davon ab, wie lange das Mittel wirkt.
  • Bedarfsmedikation: Zusätzlich sollte für Schmerzspitzen ein Mittel, das schnell wirkt, als Bedarf angeordnet sein.
  • Interventionsgrenzen: Sie bestimmen, ab welcher Schmerzstärke spätestens ein Schmerzmittel gegeben oder die Dosis angepasst wird. Laut aktuellem Expertenstandard werden sie für jeden Menschen einzeln festgelegt, je nachdem, welche Schmerzgrenze er subjektiv akzeptabel findet. Dabei unterscheidest du, ob er in Ruhe Schmerzen hat oder bei Belastung und Bewegung.
  • Nichtinvasiv: Wenn möglich, werden Schmerzmittel nichtinvasiv gegeben, vor allem über den Mund oder über die Haut (transdermal). Bei Kindern und Säuglingen eignen sich Säfte oder Zäpfchen.
  • Wirkung prüfen: Ist ein Schmerzmittel neu oder die Dosis verändert, prüfst du, ob die Schmerzen nachgelassen haben, und dokumentierst das. In der Regel prüfst du nach einer oralen Gabe nach einer Stunde, nach einer i. v. Gabe nach 30 Minuten. Hat der Mensch trotz der verordneten Medikamente weiter Schmerzen, informierst du den Arzt.
  • Zeitnah dokumentieren: Was du gegeben hast, in welcher Dosis und wann, die Skalenwerte und deine Beobachtungen dokumentierst du zeitnah. Nur dann wird die Behandlung nicht unterbrochen.
Keine i. m. Injektion

Intramuskulär sollten Schmerzmittel nicht gespritzt werden. Meist tut das sehr weh, die Wirkung setzt nur verzögert ein, und wird nicht fachgerecht gearbeitet, kann es Infektionen geben.

قاعدة عملية

Schmerzmittel gibst du nach ärztlicher Anordnung regelmäßig nach einem festen Zeitschema, für Schmerzspitzen nach Bedarf. Die Interventionsgrenze wird individuell festgelegt. Du prüfst die Wirkung und dokumentierst zeitnah.

اختبر نفسك

Wann prüfst du in der Regel die Wirkung eines Schmerzmittels?

eine Stunde nach einer oralen Gabe; 30 Minuten nach einer i. v. Gabe

Warum gibst du Schmerzmittel nach einem festen Zeitschema?

Schmerzmittel gibst du nach ärztlicher Anordnung regelmäßig nach einem festen Zeitschema, für Schmerzspitzen nach Bedarf. Die Interventionsgrenze wird individuell festgelegt. Du prüfst die Wirkung und dokumentierst zeitnah.

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