Mobilität einschätzen: der Hauptrisikofaktor
Im Fall übenHerr Aydın — das Risiko erkennen: Screening, Faktoren, StellenMobilität
Mobilität meint die Eigenbewegung eines Menschen. Sie einzuschätzen ist der Zugang zum Hauptrisikofaktor. Vier Fragen machen das prüfbar.
- Kann der Mensch sich aus der Seitenlage auf den Rücken drehen oder zurück? Oder kann er wenigstens das Gesäß oder eine Schulter minimal versetzen?
- Kann er im Sitzen das Gesäß aktiv versetzen oder eine Gesäßhälfte minimal anheben? Gemeint ist nicht das Herunterrutschen.
- Kann er auf beiden Füßen stehen oder kurz den Stand übernehmen? Oder kann er beim tiefen Transfer den Oberkörper so weit nach vorne neigen, dass sich das Gesäß hebt?
- Nimmt er die Transfersituation wahr? Kann er seine Bedürfnisse mitteilen und verstehen, etwa mit seinem Hörgerät? Ist er bereit mitzuhelfen? Diese Bereitschaft mitzuwirken heißt Adhärenz.
Dazu kommt: Ist ein passendes Hilfsmittel da und richtig eingestellt? Gibt es Zu- und Ableitungen, die beim Bewegen beachtet werden müssen? Nimmt er Medikamente, die die Eigenbewegung hemmen? Erfassen die Bezugspersonen, dass Mobilisation nötig ist? Können sie ihn bei der Mobilität unterstützen, kognitiv und körperlich?
Mobilität schätzt du nicht mit der Frage „ist er mobil?“ ein, sondern mit vier Fragen. Kann der Mensch:sich aus der Seitenlage auf den Rücken drehen oder auch nur minimal Gesäß oder Schulter versetzen?im Sitzen das Gesäß aktiv versetzen oder eine Gesäßhälfte minimal anheben?auf beiden Füßen stehen oder beim tiefen Transfer zumindest den Oberkörper nach vorn bringen?seine Bedürfnisse mitteilen und verstehen und beim Transfer mithelfen?
Teste dich selbst
Welche vier Fragen machen die Einschätzung der Mobilität prüfbar?
Kann der Mensch aus der Seitenlage auf den Rücken rollen oder zurück? Oder wenigstens Gesäß oder Schulter ein Stück versetzen?; Kann er im Sitzen das Gesäß aktiv versetzen oder eine Gesäßhälfte anheben (kein Herunterrutschen)?; Kann er auf beiden Füßen stehen oder kurz den Stand übernehmen? Oder beim tiefen Transfer den Oberkörper so weit nach vorne neigen, dass sich das Gesäß hebt?; Nimmt er die Transfersituation wahr? Kann er seine Bedürfnisse mitteilen und verstehen, etwa mit seinem Hörgerät? Ist er bereit mitzuhelfen? Diese Bereitschaft mitzuwirken heißt Adhärenz.; Ergänzend: passendes Hilfsmittel vorhanden und eingestellt, Medikamente mit Einfluss auf die Eigenbewegung, Zu- und Ableitungen.
Mit welchen vier Fragen schätzt du die Mobilität konkret ein?
Mobilität schätzt du nicht mit der Frage „ist er mobil?“ ein, sondern mit vier Fragen. Kann der Mensch: sich aus der Seitenlage auf den Rücken drehen oder auch nur minimal Gesäß oder Schulter versetzen?; im Sitzen das Gesäß aktiv versetzen oder eine Gesäßhälfte minimal anheben?; auf beiden Füßen stehen oder beim tiefen Transfer zumindest den Oberkörper nach vorn bringen?; seine Bedürfnisse mitteilen und verstehen und beim Transfer mithelfen?