Diabetisches Koma: ketoazidotisch und hyperosmolar
Im Fall übenHerr Aydın — der Abend, an dem er schwitztHyperglykämie
Bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes kann der Stoffwechsel entgleisen. Der Blutzucker steigt dann akut zu hoch an. Auslöser sind zum Beispiel:
- eine nicht richtig angepasste Insulindosis oder andere Therapiefehler
- Infekte, Stress oder akute Erkrankungen können den Blutzucker ebenfalls erhöhen.
Zuerst sind die Zeichen meist unspezifisch. Der Mensch fühlt sich schwach und abgeschlagen. Häufig klagt er über Durst und häufiges Wasserlassen. Durch den Flüssigkeitsverlust kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. Im schlimmsten Fall folgt das lebensbedrohliche diabetische Koma (Coma diabeticum). Man unterscheidet zwei Formen:
Eine Ketoazidose kommt bei Kindern und Jugendlichen mit neu aufgetretenem Typ-1-Diabetes nicht selten vor. Als Komplikation kann sich ein Hirnödem bilden. Die Ketoazidose ist bei ihnen die häufigste Todesursache.
Das diabetische Koma ist eine Notfallsituation. Der Mensch muss umgehend auf die Intensivstation. Dort wird er behandelt und engmaschig überwacht.
Durst, häufiges Wasserlassen und Schwäche bei Infekt oder Therapiefehler: an eine Hyperglykämie denken. Kußmaul-Atmung und Azetongeruch sprechen für ein ketoazidotisches Koma, Exsikkose für ein hyperosmolares Koma. Beides ist ein Notfall.
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Was ist die Kußmaul-Atmung, und wann tritt sie auf?
Eine vertiefte Atmung. Mit ihr versucht der Körper beim ketoazidotischen Koma, den Säureüberschuss auszugleichen.
Woran unterscheidest du ein ketoazidotisches von einem hyperosmolaren Koma?
Durst, häufiges Wasserlassen und Schwäche bei Infekt oder Therapiefehler: an eine Hyperglykämie denken. Kußmaul-Atmung und Azetongeruch sprechen für ein ketoazidotisches Koma, Exsikkose für ein hyperosmolares Koma. Beides ist ein Notfall.