Gestationsdiabetes und weitere Formen
Im Fall übenMurat Aydın, 49 — die DiagnoseWeitere Formen
Neben Typ 1 und Typ 2 gibt es weitere Formen:
- Gestationsdiabetes: In der Schwangerschaft kann der Blutzucker durch Hormonumstellungen steigen. Die Gefahr, dass das Kind geschädigt wird, ist deutlich erhöht. Jede Schwangere soll nach den deutschen Mutterschaftsrichtlinien darauf getestet werden. Der Stoffwechsel normalisiert sich mit der Geburt wieder. Später ist aber das Risiko für einen Typ-2-Diabetes erhöht.
- Andere Ursachen: zum Beispiel Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Medikamente (Kortison), ein Morbus Cushing oder eine vererbte Fehlfunktion der β-Zellen (MODY).
6–12 Wochen nach der Geburt bekommt die Mutter erneut einen Glukosetoleranztest. Wegen des erhöhten Risikos für einen späteren Typ-2-Diabetes soll sie ihren Lebensstil dauerhaft umstellen.
Mit der Geburt normalisiert sich ein Gestationsdiabetes wieder, das spätere Risiko für einen Typ-2-Diabetes ist aber erhöht. Auch Medikamente wie Kortison können einen Diabetes auslösen.
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Was ist ein Gestationsdiabetes?
Ein Blutzuckeranstieg in der Schwangerschaft durch Hormonumstellungen.: Gefahr für das Kind deutlich erhöht; jede Schwangere soll getestet werden; mit der Geburt wieder normal, später erhöhtes Typ-2-Risiko
Was passiert mit einem Gestationsdiabetes nach der Geburt?
Mit der Geburt normalisiert sich ein Gestationsdiabetes wieder, das spätere Risiko für einen Typ-2-Diabetes ist aber erhöht. Auch Medikamente wie Kortison können einen Diabetes auslösen.