Dekompensation erkennen
Im Fall übenFrau Schmidt — in der NachtDekompensation erkennen
Über die Anzeichen einer Dekompensation müssen Menschen mit einer Herzinsuffizienz informiert werden. So lassen sich Komplikationen verhindern oder früh erkennen. Anzeichen sind:
- geringere Belastbarkeit
- nächtliche Atemnot
- zunehmende Ödeme
Siehst du Hinweise auf eine drohende Dekompensation, zum Beispiel zunehmende Beinödeme oder abnehmende Belastbarkeit, informierst du einen Arzt. Zeichen und Symptome einer akuten Herzinsuffizienz setzen rapide ein oder verschlechtern sich rapide, in weniger als 48 Stunden. Menschen mit solchen Zeichen sollen laut Leitlinie unverzüglich stationär eingewiesen werden, sofern keine palliative Situation vorliegt.
Typische Symptome einer dekompensierten Herzinsuffizienz:
- Atemnot schon bei geringer Belastung, Müdigkeit, Husten
- periphere Ödeme und eine Zunahme von Gewicht oder Bauchumfang (Aszites)
- Zeichen einer Minderdurchblutung: kalte Extremitäten, marmorierte Haut, Zyanose, geringe Urinausscheidung, Bewusstseinsstörung wie Verwirrung, Schwindel oder Schläfrigkeit
Für sich allein ist jedes dieser Symptome unspezifisch. Zusammen können sie eine akut dekompensierte Herzinsuffizienz aber sehr wahrscheinlich machen.
Ausgelöst wird eine Dekompensation häufig durch akute kardiale Ursachen wie eine Ischämie, einen Herzinfarkt oder eine Arrhythmie. Weitere Auslöser sind Infektionen, unkontrollierte Begleiterkrankungen, eine hypertensive Entgleisung, Medikamente wie NSAR und die Nichtadhärenz gegenüber Therapieempfehlungen. Bei älteren Menschen ist die Nichtadhärenz häufig die Ursache. Auch zu viel Flüssigkeit kann eine Dekompensation auslösen.
Zeichen einer Dekompensation sind nächtliche Atemnot, zunehmende Ödeme und eine geringere Belastbarkeit. Siehst du Hinweise darauf, informierst du einen Arzt.
Teste dich selbst
Eine Angehörige erzählt: seit zwei Tagen weniger belastbar, nachts Atemnot. Was ist los, und was tust du?
Anzeichen einer Dekompensation: geringere Belastbarkeit, nächtliche Atemnot, zunehmende Ödeme; Gewichts- oder Bauchumfangzunahme; Hinweise auf drohende Dekompensation: Arzt informieren; Zeichen einer akuten Herzinsuffizienz (rapide, unter 48 Stunden): unverzüglich stationär einweisen, sofern keine palliative Situation; häufige Auslöser: Infektionen, Nichtadhärenz, Herzinfarkt, Arrhythmie, Medikamente wie NSAR, zu viel Flüssigkeit
Woran erkennst du eine drohende Dekompensation, und was tust du dann?
Zeichen einer Dekompensation sind nächtliche Atemnot, zunehmende Ödeme und eine geringere Belastbarkeit. Siehst du Hinweise darauf, informierst du einen Arzt.