On-off-Phänomen und End-of-dose-Akinesie

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Tür
Pflege-Wissen

Wirkungsschwankungen

Herr K. hat seit zehn Jahren Parkinson. Vor dem Mittagessen kommt er kaum aus dem Stuhl, eine Stunde später geht er sicher über den Flur.

Gerade bei Menschen, die schon viele Jahre an Parkinson erkrankt sind, sind diese Probleme nicht selten:

  • On-off-Phänomen: Die Beweglichkeit wechselt sehr stark und oft nicht vorhersehbar. Es ist, als würde ein Schalter ein- und ausgeschaltet.
  • End-of-dose-Akinesie: Kurz vor der nächsten Medikamenteneinnahme lässt die Beweglichkeit nach. Sie heißt auch Wearing-off-Akinesie.
  • Freezing: Plötzlich blockiert das Gehen, ohne Bezug zur letzten Medikamenteneinnahme.

Oft hilft es, die Medikamente umzustellen. Beobachte die Bewegungsauffälligkeiten und dokumentiere ihren Verlauf. Auch der Mensch selbst kann die Medikamentenwirkung und seine Beweglichkeit beobachten, zum Beispiel in einem Parkinson-Tagebuch. Plane bei allem mehr Zeit ein und berücksichtige, dass die Leistungsfähigkeit schwankt.

Faustregel

Bei langjährigem Parkinson schwankt die Beweglichkeit: On-off-Phänomen, End-of-dose-Akinesie kurz vor der nächsten Einnahme, Freezing ohne Bezug zur Einnahme. Beobachte die Beweglichkeit und dokumentiere den Verlauf.

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Welche Wirkungsschwankungen gibt es bei langjährigem Parkinson?

On-off-Phänomen: stark wechselnde Beweglichkeit wie ein Schalter; End-of-dose-Akinesie: Beweglichkeit lässt kurz vor der nächsten Einnahme nach; Freezing: plötzliche Gehblockade ohne Bezug zur Einnahme

Was ist eine End-of-dose-Akinesie?

Bei langjährigem Parkinson schwankt die Beweglichkeit: On-off-Phänomen, End-of-dose-Akinesie kurz vor der nächsten Einnahme, Freezing ohne Bezug zur Einnahme. Beobachte die Beweglichkeit und dokumentiere den Verlauf.

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Tür