Sturzprophylaxe bei Parkinson: Stoppersocken

Im Fall übenHerr Hartmann, 77 — die Tür
Pflege-Wissen

Sturzprophylaxe

Frau L. muss nachts dreimal zur Toilette. Sie hat Stoppersocken an, die ihre Tochter mitgebracht hat.

Bei Parkinson besteht eine stark erhöhte Sturzgefahr. Zwei Gründe kommen zusammen:

  • die Bewegungsstörungen
  • eine häufig vorliegende Dranginkontinenz

Was du bei der Sturzprophylaxe beachtest:

  • Schuhe: Richtige Schuhe unterstützen das natürliche Gangbild. Stoppersocken können hilfreich sein, eignen sich aber nicht für jeden. Vor allem nicht für Menschen mit einem „unrunden“ Gangbild, zum Beispiel mit Trippelschritten bei Morbus Parkinson.
  • Rollator: Sprich die Nutzung eines Arthritisrollators im Team mit den anderen Berufsgruppen ab.
  • Medikamente: Der Mensch nimmt seine Parkinson-Medikamente regelmäßig und pünktlich ein, nicht mit Milchprodukten. Darauf achtest du.
Faustregel

Bei Parkinson ist die Sturzgefahr stark erhöht: durch die Bewegungsstörungen und eine häufige Dranginkontinenz. Stoppersocken eignen sich bei Trippelschritten nicht.

Teste dich selbst

Was beachtest du bei Parkinson zur Sturzprophylaxe?

Stark erhöhte Sturzgefahr durch Bewegungsstörungen und Dranginkontinenz.: Stoppersocken nicht bei Trippelschritten; Arthritisrollator im Team absprechen; Medikamente regelmäßig und pünktlich, nicht mit Milchprodukten

Warum ist die Sturzgefahr bei Parkinson stark erhöht?

Bei Parkinson ist die Sturzgefahr stark erhöht: durch die Bewegungsstörungen und eine häufige Dranginkontinenz. Stoppersocken eignen sich bei Trippelschritten nicht.

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