An- und Auskleiden: mehr betroffene Seite zuerst
Im Fall übenHerr Aydın, 77 — allein ans WaschbeckenAn- und Auskleiden
Beim An- und Auskleiden orientierst du dich an den normalen Bewegungen und an den Fähigkeiten des Menschen. Die Bewegung erleichtern zum Beispiel Hilfsmittel, ein Spiegel oder praktische Kleidung. Die Umsetzung planst und evaluierst du im Pflegeprozess, gemeinsam mit Physio- und Ergotherapie.
- Kann er nicht stehen, kleidest du den Unterkörper im Bett an. Eine Antirutschfolie oder ein Antirutschpad gibt Stabilität beim Aufstellen der Beine.
- Sitzt er stabil und kann mit Unterstützung stehen, kleidet er den Unterkörper im Sitzen aus. Im Sitzen haben die Füße immer Bodenkontakt, damit sich der Oberkörper bewegen kann. Die Hose zieht er im Stehen hoch, dafür steht er kurz auf.
- Bei guter Rumpfstabilität baust du immer wieder Standphasen ein.
Beim Ankleiden fängst du immer auf der mehr betroffenen Seite an. Beim Entkleiden ist zuerst immer die weniger betroffene Seite dran.
Beim Anziehen fängt die mehr betroffene Seite an, beim Ausziehen die weniger betroffene. Im Sitzen haben die Füße Bodenkontakt.
Teste dich selbst
Herr T. steckt beim Anziehen zuerst den weniger betroffenen Arm in den Ärmel. Was ist richtig?
Beim Ankleiden kommt zuerst der mehr betroffene Arm in den Ärmel.; Erst dann kommt der weniger betroffene Arm.; Beim Entkleiden ist es umgekehrt: zuerst die weniger betroffene Seite.
Mit welcher Seite beginnst du beim Ankleiden und mit welcher beim Entkleiden?
Beim Anziehen fängt die mehr betroffene Seite an, beim Ausziehen die weniger betroffene. Im Sitzen haben die Füße Bodenkontakt.