Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS)

Im Fall übenFrau Aydın — der erste Tag nach der Operation
Pflege-Wissen

Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe

Herr B. trägt seit der Operation weiße Strümpfe. Heute geht er schon über den Flur und fragt, ob er sie noch braucht.

Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS) gehören zu den physikalischen Maßnahmen. Es gibt sie als Oberschenkel- oder Wadenstrumpf, vorzugsweise werden wadenlange angewendet. Sie müssen individuell sachgerecht angepasst sein.

Ihr Anpressdruck ist auf liegende Menschen ausgerichtet, deren Mobilität eingeschränkt ist. Ihr Effekt zeigt sich ausschließlich im Liegen. Bei gehenden oder sitzenden Menschen ist ihr Druck zu gering. Wer mobil ist, braucht deshalb einen speziell angepassten medizinischen Kompressionsstrumpf (MKS).

Die Strümpfe müssen einwandfrei passen:

  • Vor dem Anlegen ermittelst du die geeignete Größe, immer an beiden Beinen.
  • Die Strümpfe dürfen nicht einschneiden, und du schlägst sie nicht um.
Ein schlecht sitzender Strumpf schadet

Verrutscht der Strumpf, besonders bei ungenauer Passform, kann er einschnüren. Eine Einschnürung behindert den venösen Rückfluss eher, und das Thromboserisiko nimmt dadurch wieder zu.

Faustregel

MTPS wirken nur im Liegen. Wer mobil ist, braucht einen medizinischen Kompressionsstrumpf. MTPS müssen einwandfrei passen: Größe an beiden Beinen messen, nicht umschlagen, nicht einschneiden lassen.

Teste dich selbst

Warum braucht ein mobiler Mensch keinen MTPS, sondern einen medizinischen Kompressionsstrumpf?

Der Anpressdruck der MTPS ist auf liegende Menschen ausgerichtet. Beim Gehen oder Sitzen ist ihr Druck zu gering. Mobile Menschen brauchen einen speziell angepassten medizinischen Kompressionsstrumpf (MKS).

Für wen sind MTPS gedacht, und worauf kommt es beim Tragen an?

MTPS wirken nur im Liegen. Wer mobil ist, braucht einen medizinischen Kompressionsstrumpf. MTPS müssen einwandfrei passen: Größe an beiden Beinen messen, nicht umschlagen, nicht einschneiden lassen.

Im Fall übenFrau Aydın — der erste Tag nach der Operation