Thromboseprophylaxe: Maßnahmen nach Risiko
Im Fall übenFrau Aydın, 75 — der Tag vor der OperationMaßnahmen nach Risikogruppe
Die Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe teilen sich in drei Gruppen:
- Basismaßnahmen: Frühmobilisation, Bewegungsübungen, Anleitung zu Eigenübungen
- physikalische Maßnahmen: zum Beispiel medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS) und die intermittierende pneumatische Kompression (IPK)
- medikamentöse Maßnahmen
Basismaßnahmen sollten regelmäßig bei allen Menschen zur Anwendung kommen. Außerdem achtest du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Nach der Risikogruppe gilt:
- niedriges Risiko: Basismaßnahmen sollen regelmäßig angewendet werden.
- mittleres und hohes Risiko: Zusätzlich zu den Basismaßnahmen soll eine medikamentöse Prophylaxe durchgeführt werden.
- Kontraindikationen gegen die medikamentöse Prophylaxe bei mittlerem oder hohem Risiko: Dann sollen physikalische Maßnahmen zur Anwendung kommen, bevorzugt die IPK.
Physikalische Maßnahmen können ergänzend zu den Basismaßnahmen und/oder der medikamentösen Prophylaxe angewendet werden.
Basismaßnahmen und physikalische Maßnahmen sollen eine angezeigte medikamentöse Prophylaxe nicht ersetzen.
Basismaßnahmen bekommt jeder. Bei mittlerem und hohem Risiko kommt zusätzlich die medikamentöse Prophylaxe dazu. Physikalische Maßnahmen können ergänzen, ersetzen eine angezeigte medikamentöse Prophylaxe aber nicht.
Teste dich selbst
Ein Mensch mit hohem Thromboserisiko darf keine Antikoagulanzien bekommen. Was soll stattdessen zur Anwendung kommen?
Physikalische Maßnahmen, bevorzugt die intermittierende pneumatische Kompression (IPK) — zusätzlich zu den Basismaßnahmen.
Welche Thromboseprophylaxe gehört zu welcher Risikogruppe?
Basismaßnahmen bekommt jeder. Bei mittlerem und hohem Risiko kommt zusätzlich die medikamentöse Prophylaxe dazu. Physikalische Maßnahmen können ergänzen, ersetzen eine angezeigte medikamentöse Prophylaxe aber nicht.