Eigenbewegung fördern: Dekubitusprophylaxe

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Bakım bilgisi

Bewegungsförderung

Eine Wechseldruckmatratze ist bestellt, und alle sind beruhigt. Genau da liegt der Denkfehler.
  • Die Reihenfolge der Dekubitusprophylaxe steht fest: Zuerst förderst du die Eigenbewegung, so weit es geht. Erst wenn sie nicht oder nicht ausreichend möglich ist, kommen druckverteilende Hilfsmittel dazu. Sie kommen zusätzlich, nicht stattdessen.
  • Technik und Hilfsmittel unterstützen sinnvoll. Sie ersetzen aber nicht die Förderung, Anleitung und Unterstützung der körpereigenen Bewegung.
  • Weichlagerungs- und Wechseldrucksysteme senken den Auflagedruck, heben ihn jedoch nicht auf. Sie haben zudem eine Kehrseite: Wer zu lange darauf liegt, verliert Körperwahrnehmung, und die Immobilität nimmt zu. Je weicher eine Matratze ist, desto weniger Eigenbewegung ist möglich. Prüfe deshalb regelmäßig, ob das Hilfsmittel noch gebraucht wird.
  • Die Eigenbewegung solltest du immer fördern, bei Kindern zum Beispiel mit Mobilitätsanreizen wie Musik oder Spielzeug. Wenn Eigenbewegung gar nicht oder nur bedingt möglich ist, muss die Position regelmäßig passiv gewechselt werden. Das Ziel bleibt dabei immer, den Menschen zur Eigenbewegung anzuregen.
  • Hilfsmittel wie Gehwagen, Gehbock, Rollator oder Unterarmgehstützen (UAGS) fördern Aktivität und Mobilität. Du solltest sicherstellen, dass der Mensch damit umgehen kann, auch an Schwellen und Stufen (Sturzprophylaxe). Welches Hilfsmittel das beste ist, entscheidet er mit. Gehhilfen sollten in den Alltag eingebunden werden, zum Beispiel beim Toilettengang oder bei der Körperpflege.
  • Sicherheit geht vor: Wenn jemand unkonzentriert und noch wackelig auf den Beinen ist, aber schnell zur Toilette will, solltest du das einfachere Hilfsmittel wählen, zum Beispiel den Gehwagen statt der Unterarmgehstützen. Beim Aufstehen, Gehen und Hinsetzen begleitest oder leitest du ihn an.
  • Ungeeignet sind Ringe für Hinterkopf, Sitz oder Ferse. Am Rand eines solchen Rings steigt der Druck sogar an. Wattepolster und Wattverbände sind kontraindiziert, weil sie ihre Form nicht halten.
Pratik kural

In der Dekubitusprophylaxe kommt die Förderung der Eigenbewegung zuerst. Druckverteilende Hilfsmittel kommen zusätzlich dazu und ersetzen die Bewegung nie.

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Was hat in der Dekubitusprophylaxe Vorrang: Eigenbewegung oder Hilfsmittel?

Die Eigenbewegung. Sie wird so weit wie möglich gefördert.: Druckverteilende Hilfsmittel kommen erst dazu, wenn Eigenbewegung nicht oder nicht ausreichend möglich ist: zusätzlich, nicht ersatzweise.; Weichlagerungs- und Wechseldrucksysteme senken den Auflagedruck, heben ihn aber nicht auf. Sie haben eine Kehrseite: Je weicher die Unterlage, desto weniger Eigenbewegung ist möglich. Deshalb regelmäßig prüfen, ob das Hilfsmittel noch nötig ist.; Ungeeignet: Ringe für Hinterkopf, Sitz oder Ferse. Am Ringrand steigt der Druck sogar an.; Kontraindiziert: Wattepolster und Wattverbände.

In welcher Reihenfolge stehen Eigenbewegung und druckverteilende Hilfsmittel?

In der Dekubitusprophylaxe kommt die Förderung der Eigenbewegung zuerst. Druckverteilende Hilfsmittel kommen zusätzlich dazu und ersetzen die Bewegung nie.

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