Dekubitus durch Medizinprodukte
Vakada çalışHerr Aydın — planen, anleiten, evaluieren: der Bewegungsplan für die RehaMedizinprodukte
Zu- und Ableitungen liegen neben dem Körper, nicht darauf. Dazu zählen Drainagen und Sonden ebenso wie Schläuche für Infusion, Perfusion und Katheter. Ihre Lage kontrollierst du mindestens alle zwei bis vier Stunden. Bei stark beeinträchtigter Haut und bei Früh- oder Neugeborenen mit unreifer Haut reicht schon der Aufliegedruck allein für einen Dekubitus.
- Auch die Spannung der Befestigung prüfst du regelmäßig. Frag den Menschen, ob es drückt, wenn er das mitteilen kann. Die Haut unter und um Medizinprodukte gehört in jede Hautbeurteilung.
- Kabel und Schläuche lagerst du vom Körper weg, Aufliegestellen von Medizinprodukten polsterst du unter. Täglich prüft und besprecht ihr im Team, ob ein Gerät, ein Kabel oder eine Drainage überhaupt noch nötig ist. Was nicht mehr gebraucht wird, soll so früh wie medizinisch vertretbar entfernt werden. An den Eingangs- und Austrittsstellen ergreifst du Hautschutzmaßnahmen, und zur Druckverteilung nutzt du polsternde Auflagen.
- Bei Früh- und Neugeborenen sowie Kindern sind Medizinprodukte das größte Dekubitusrisiko überhaupt. Weil die Haut von Kindern noch unreif und sehr empfindlich (vulnerabel) ist, beachtest du notwendige Sonden und Drainagen besonders. Dort sollte sofort abgepolstert werden, mit geeignetem Material und ohne viel Haut zu verkleben. Bei Sauerstofftherapie kann zwischen gut sitzender Maske und Nasenprong gewechselt werden, wenn das sicher möglich ist.
Zu- und Ableitungen liegen neben dem Körper statt darauf, und ihre Lage wird mindestens alle zwei bis vier Stunden kontrolliert.
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Wie beugst du Druckschäden durch Medizinprodukte vor?
Zu- und Ableitungen neben statt auf dem Körper platzieren: Drainagen und Sonden ebenso wie Schläuche für Infusion, Perfusion und Katheter. Ihre Lage mindestens alle 2–4 Stunden kontrollieren.; Spannung der Befestigung prüfen und nach Druckgefühl fragen.; Haut unter und um Medizinprodukte in jede Hautbeurteilung einbeziehen.; Kabel vom Körper weg lagern, Aufliegestellen unterpolstern.; Täglich im Team prüfen, ob das Produkt noch nötig ist, und Nicht-Nötiges entfernen.; Bei Früh- und Neugeborenen und Kindern sind Medizinprodukte das größte Dekubitusrisiko. Bei Sauerstofftherapie ggf. zwischen Maske und Nasenprong wechseln.
Wie verhinderst du Druckstellen durch Sonden, Drainagen und Schläuche?
Zu- und Ableitungen liegen neben dem Körper statt darauf, und ihre Lage wird mindestens alle zwei bis vier Stunden kontrolliert.