Scherkräfte und Dekubitus

Vakada çalışHerr Aydın — handeln: Bewegen, Intervall, Position, Ferse, Unterlage
Bakım bilgisi

Scherkräfte

Ein Patient ist im Bett nach unten gerutscht. Der schnellste Griff wäre, ihn an den Achseln wieder hochzuziehen. Genau dabei entstehen Scherkräfte.

Scherkräfte entstehen, wenn sich Hautschichten gegeneinander verschieben. Dabei quetschen oder verletzen sie Blutgefäße. Der Stoffwechsel im betroffenen Areal gerät dadurch aus dem Takt.

Typische Auslöser: das unsachgemäße Hochziehen im Bett, das Herunterrutschen im Bett oder im Rollstuhl und die Seiten- oder Rückenlage.

Deshalb ziehst du nicht, sondern arbeitest mit Hilfsmitteln, die Reibung und Scherkräfte verringern. Das sind zum Beispiel Gleitmatte, Rollbrett oder Hebegurt. Beim Anfassen und Mitdrehen baust du so wenig Druck und Scherkräfte wie möglich auf.

Auch die Reihenfolge beim Hochstellen des Bettes zählt:

  • erst das Fußteil betätigen, sodass Knie und Hüften angewinkelt sind
  • dann das Bett insgesamt hochfahren und in Beintieflage bringen
  • falls nötig das Fußteil nachjustieren, damit Hüft- und Kniegelenke noch mehr gebeugt sind (Flexion)
  • danach das Kopfteil hochfahren

So rutscht niemand nach unten, und im Kreuzbeinbereich entstehen keine Scherkräfte. Anschließend das Bett wieder herunterfahren, damit beim Aussteigen kein Sturz aus der Höhe passiert. Für die Oberkörperhochlage sollten nur Matratzen und Betten verwendet werden, die für das Sitzen geeignet sind. Sie sollten außerdem einen physiologischen Hüftknick zulassen. Die Hüftgelenke liegen parallel zum Hüftknick des Bettes. Wenn der Mensch ein Hohlkreuz hat, legst du ihm ein Handtuch oder ein kleines Kissen zusätzlich in den unteren Rücken. Unter die Sitzbeine sollten flächig gelegte Handtücher kommen.

Menschen mit einer Hüftendoprothese können sich im Bett selbst kopfwärts bewegen. Dafür entlasten sie abwechselnd eine Gesäßhälfte und schieben sie ein Stück in die gewünschte Richtung. Im Liegen geht das genauso mit einer Seite des Rumpfes. Diese Schlängelbewegung, der „Schinkengang“, bringt die Hüftgelenke genau in den Hüftknick des Bettes und entlastet so den Steißbereich.

Pratik kural

Scherkräfte entstehen, wenn Hautschichten gegeneinander verschoben werden. Deshalb ziehst du einen Menschen im Bett nie hoch, sondern bewegst ihn mit Gleitmatte, Rollbrett oder Hebegurt. Er selbst darf sich sehr wohl hochziehen, das ist sogar erwünscht.

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Was sind Scherkräfte und wie vermeidest du sie beim Bewegen im Bett?

Scherkräfte entstehen durch das Verschieben von Hautschichten gegeneinander. Dabei quetschen oder verletzen sie Blutgefäße, und der Stoffwechsel im betroffenen Areal gerät aus dem Takt.: Auslöser: unsachgemäßes Hochziehen, Herunterrutschen im Bett oder Rollstuhl, Seiten- und Rückenlage.; Vermeidung: nicht ziehen, sondern Gleitmatte, Rollbrett oder Hebegurt einsetzen und beim Anfassen möglichst wenig Druck und Scherkräfte aufbauen.; Beim Aufsetzen die Reihenfolge einhalten: erst Fußteil (Knie und Hüfte anwinkeln), dann Bett hoch und in Beintieflage, dann Kopfteil hoch. Anschließend das Bett wieder herunterfahren.

Wie entstehen Scherkräfte, und wie vermeidest du sie beim Bewegen?

Scherkräfte entstehen, wenn Hautschichten gegeneinander verschoben werden. Deshalb ziehst du einen Menschen im Bett nie hoch, sondern bewegst ihn mit Gleitmatte, Rollbrett oder Hebegurt. Er selbst darf sich sehr wohl hochziehen, das ist sogar erwünscht.

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