An- und Auskleiden in der Pflege
Vakada çalışPaul — Zähne putzen und anziehen: selbst machen lassen, KAI, Technik, Mund, AnkleidenAn- und Auskleiden
Die eigene Kleidung bevorzugst du, wenn es geht — auch im Krankenhaus wählt der Mensch sie selbst: Nachthemd, Schlafanzug, Jogginganzug oder Alltagskleidung. Ein offenes Patientenhemd ist für Bettlägerige keine Routine; angebracht ist es bei pflegeintensiven Menschen, unmittelbar vor Operationen und Untersuchungen und bei akut Eingelieferten, denen noch niemand Kleidung bringen konnte. Sein Nachteil: Man fühlt sich nicht vollständig bekleidet, das Krankheitsgefühl kann sich verstärken. Auch bettlägerige Menschen tragen eine Unterhose — sie wahrt die Intimsphäre. Schuhe geben sicheren Halt, denn bei der Mobilisation droht ein Sturz.
Den Unterstützungsbedarf beim An- und Auskleiden schätzt du täglich neu ein und stimmst ihn mit dem Menschen ab. Die Reihenfolge bestimmt er. Leichter geht es mit weiter Kleidung, Klettverschlüssen statt Knöpfen und Schuhen mit Reiß- oder Klettverschluss statt Schnürsenkeln.
Worauf du bei der Kleidung achtest:
- Risiken für Druckstellen vermeiden — Knöpfe, Reißverschlüsse.
- an die Temperatur anpassen, hautfreundlich.
- leichte Zugangsmöglichkeiten, zum Beispiel bei dauerhafter Harnableitung oder PEG.
- Intimsphäre wahren — etwa eine weite Hose, die den Beinbeutel verbirgt.
- hygienische Anforderungen, zum Beispiel bei infektiösen Hauterkrankungen.
Beim Ärmel fährst du mit dem eigenen Arm hinein und kommst der Hand des Menschen entgegen — Vorsicht mit intravenösen Zugängen. Du ziehst nie an Fingern oder Zehen; du fasst stattdessen distal am Unterarm oder Unterschenkel an oder umfasst die ganze Hand. Verschlüsse öffnest du zuerst alle, damit du den erkrankten Körperteil möglichst nicht berührst — und nimmst das Öffnen dem Menschen nicht vorschnell ab, es trainiert seine Feinmotorik. Falten in der Kleidung streichst du glatt, sie drücken auf die Haut. Du arbeitest gelenkschonend: Vor allem das Schultergelenk ist bei Fehlbelastung verletzungsgefährdet. Bei Säuglingen und Kindern verzichtest du auf Reißverschlüsse und Knöpfe und weitest Hals- und Ärmelöffnung vorher mit der eigenen Hand.
Eigene Kleidung, der Mensch bestimmt die Reihenfolge; Anziehen an der betroffenen Seite zuerst, Ausziehen an ihr zuletzt — nie an Fingern oder Zehen ziehen.
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Was gilt beim An- und Auskleiden eines Patienten mit Infusion am linken Arm?
Eigene Kleidung bevorzugen; Patientenhemd nur pflegeintensiv, präoperativ, vor Untersuchungen oder bei akut Eingelieferten ohne Kleidung — es verstärkt das Krankheitsgefühl. Unterhose auch im Bett (Intimsphäre), Schuhe mit Halt. Bedarf täglich neu einschätzen, Reihenfolge bestimmt der Mensch; weite Kleidung, Klettverschlüsse. Anziehen an der betroffenen Seite (Infusion) zuerst, Ausziehen an der gesunden Seite zuerst; mit dem eigenen Arm durch den Ärmel der Hand entgegenkommen, Vorsicht mit intravenösen Zugängen; nie an Fingern oder Zehen ziehen; stattdessen distal am Unterarm oder Unterschenkel anfassen; Verschlüsse zuerst öffnen, dem Menschen dafür Zeit lassen (Feinmotorik); Falten glatt streichen; Schultergelenk schonen; Hose mit angehobenem Becken oder durch Drehen.
Welche Kleidung bekommt ein Mensch im Krankenhaus, und auf welcher Seite beginnst du beim An- und Ausziehen?
Eigene Kleidung, der Mensch bestimmt die Reihenfolge; Anziehen an der betroffenen Seite zuerst, Ausziehen an ihr zuletzt — nie an Fingern oder Zehen ziehen.