Entlassung und Sturzprophylaxe

Vakada çalışFrau Hartmann — Tag 1 nach der Hüft-TEP
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Entlassung und Sturzprophylaxe

„Und dann komme ich wieder nach Hause, in den dritten Stock?“ fragt Frau H. „Mit Badewanne und den schönen Teppichen?“

Nicht direkt. Nach der Akutversorgung geht es sehr oft zuerst in eine Reha-Einrichtung, die Anschlussheilbehandlung. Das Ziel: Frau H. verbessert ihre Beweglichkeit und kommt im Alltag wieder selbstständig zurecht.

Vor der Entlassung nach Hause klären Arzt und Pflegende die häusliche Situation, zusammen mit den Angehörigen und dem Sozialdienst:

  • Braucht sie Hilfsmittel, etwa Toilettensitzerhöhung oder Rollator?
  • Gibt es Treppen im Haus?
  • Wird zu Hause weitere Betreuung gebraucht?

Und weil der typische Unfallhergang das Ausrutschen im Bad ist, gehört eine lückenlose Sturzprophylaxe dazu:

  • Physiotherapie und regelmäßige körperliche Aktivität für Muskelkraft und Koordination. Bewegungsabläufe möglichst immer gleich ausführen.
  • Die Wohnung anpassen: besseres Licht, Bewegungssensoren, Haltegriffe an der Badewanne, lose Teppiche und andere Stolperfallen entfernen.
  • Geeignetes Schuhwerk. Die Arbeitshöhe des Rollators prüfen.
  • Sehschärfe prüfen. Vielleicht braucht sie eine neue Brille.
  • Kontinenztraining: Harnblase und Beckenboden trainieren, das Herunterziehen der Hose und den Vorlagenwechsel üben. Das gilt besonders, wenn eine Hand zum Festhalten gebraucht wird.
Pratik kural

Nach der Endoprothese erst Anschlussheilbehandlung, dann nach Hause. Vorher Hilfsmittel, Treppen und Betreuung klären. Und die Sturzprophylaxe lückenlos: Kraft und Koordination, Licht und Haltegriffe, Stolperfallen weg, Schuhe, Brille, Kontinenztraining.

Kendini test et

Eine Patientin fragt nach der Hüft-TEP, ob sie direkt in ihre Wohnung im dritten Stock zurückkann. Was antwortest du?

Meist zuerst Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Einrichtung (Beweglichkeit, Selbstständigkeit im Alltag). Vor der Entlassung klären Arzt und Pflegende mit Angehörigen und Sozialdienst die häusliche Situation: Hilfsmittel (Toilettensitzerhöhung, Rollator), Treppen, weitere Betreuung. Sturzprophylaxe: Physiotherapie und Aktivität für Kraft und Koordination, gleichbleibende Bewegungsabläufe; Wohnung anpassen (Licht, Bewegungssensoren, Haltegriffe, Stolperfallen entfernen); geeignetes Schuhwerk, passende Rollatorhöhe; Sehschärfe und Brille; Kontinenztraining

Was klärst du vor der Entlassung nach einer Hüftendoprothese? Und was gehört zur Sturzprophylaxe zu Hause?

Nach der Endoprothese erst Anschlussheilbehandlung, dann nach Hause. Vorher Hilfsmittel, Treppen und Betreuung klären. Und die Sturzprophylaxe lückenlos: Kraft und Koordination, Licht und Haltegriffe, Stolperfallen weg, Schuhe, Brille, Kontinenztraining.

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