Pulsmessorte: die Taststellen

Vakada çalışHerr Al-Khatib, 47 — die Aufnahme
Bakım bilgisi

Pulsmessorte

Am Handgelenk von Herrn B. findest du keinen Puls. Die Kollegin sagt: „Versuch es woanders.“
Mann von vorn als 3D-Figur mit sieben Pulstaststellen: Schläfe, Hals seitlich des Kehlkopfs, Innenseite des Oberarms, Handgelenk auf der Daumenseite, Leiste, Innenknöchel und Fußrücken.

Die Pulswelle kannst du dort tasten, wo größere Arterien knapp unter der Haut verlaufen. Damit du die Stellen findest, hilft dir der Weg der Arterien:

  • Arm: Die A. subclavia zieht auf beiden Seiten Richtung Arm und Hand. Ihr Name wechselt unterwegs: Im Bereich der Achsel ist sie die A. axillaris (Achselarterie), am Oberarm die A. brachialis (Oberarmarterie). Die A. brachialis teilt sich kurz nach dem Ellenbogengelenk in zwei Äste. Benannt sind sie nach dem Unterarmknochen, dem sie am nächsten liegen: Daumennah an der Speiche (Radius) liegt die A. radialis (Speichenarterie), die A. ulnaris (Ellenarterie) daumenfern nahe der Elle (Ulna).
  • Hals: Am Hals verlaufen zwei Halsschlagadern, die A. carotis communis rechts und links. In Höhe des 4. Halswirbels teilen sie sich jeweils in zwei Äste: A. carotis externa und A. carotis interna.
  • Bein: Die Bauchaorta teilt sich knapp unterhalb des Bauchnabels in die rechte und linke große Beckenarterie. Ihr äußerer Ast verläuft über die Leiste weiter zum Bein und heißt dort A. femoralis (Oberschenkelarterie). Am Knie trägt sie den Namen A. poplitea. Unterhalb des Kniegelenks teilt sie sich in die hintere und vordere Schienbeinarterie (A. tibialis posterior und A. tibialis anterior).

Die Taststellen:

  • Handgelenk, A. radialis: der häufigste Messort
  • Hals, A. carotis communis: wenige Zentimeter seitlich des Kehlkopfs. Ein Griff an den Hals kann sich für den Menschen unangenehm und bedrohlich anfühlen. Besonders geeignet ist der Messort deshalb bei bewusstlosen Menschen. Vorsicht bei bestehenden Stenosen.
  • Leiste, A. femoralis: Hier ist sie gut zu tasten, du greifst aber in den Intimbereich. Für die standardmäßige Pulskontrolle eignet sie sich deshalb nicht.
  • Fußrücken, A. dorsalis pedis (Fußrückenarterie), und Innenknöchel, A. tibialis posterior: Hier misst du, wenn du die Durchblutung der Beine beurteilen willst.
  • Oberarm, A. brachialis, und Schläfe, A. temporalis (Schläfenarterie): geeignet zur Messung bei Kindern
Halsschlagader

Am Hals tastest du ohne massierende Bewegungen, denn dort sitzen Rezeptoren, die den Blutdruck mitregulieren. Taste nicht auf beiden Seiten gleichzeitig, sonst kann der Blutstrom unterbrochen werden, der zum Gehirn führt. Auch einseitig ist vor allem bei älteren Menschen Vorsicht nötig: Bei arteriosklerotischen Halsgefäßen können sich durch zu festes Drücken Teile von Plaques lösen und im Gehirn einen Schlaganfall auslösen.

Pratik kural

Am häufigsten tastest du die A. radialis daumennah am Handgelenk. Die A. carotis communis liegt wenige Zentimeter seitlich des Kehlkopfs, und du solltest sie nicht auf beiden Seiten gleichzeitig tasten. An Fußrücken und Innenknöchel beurteilst du die Durchblutung der Beine.

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Welche Taststelle nutzt du wofür?

Handgelenk (A. radialis): häufigster Messort; Hals (A. carotis communis): besonders bei bewusstlosen Menschen, nicht beidseitig; Leiste (A. femoralis): nicht für die standardmäßige Kontrolle; Fußrücken und Innenknöchel: Durchblutung der Beine; Oberarm und Schläfe: bei Kindern

Wo tastest du die A. radialis, und warum tastest du die A. carotis nicht beidseitig?

Am häufigsten tastest du die A. radialis daumennah am Handgelenk. Die A. carotis communis liegt wenige Zentimeter seitlich des Kehlkopfs, und du solltest sie nicht auf beiden Seiten gleichzeitig tasten. An Fußrücken und Innenknöchel beurteilst du die Durchblutung der Beine.

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