Dekubitusrisiko einschätzen
تدرّب على الحالةHerr Aydın — das Risiko erkennen: Screening, Faktoren, StellenDekubitusrisiko einschätzen
Die Risikoeinschätzung läuft in zwei Stufen.
- Zuerst kommt das initiale Screening, sobald der Mensch in den Pflegeprozess eintritt. Du prüfst, ob Druck und Scherkräfte wirken können. Du inspizierst die Haut am ganzen Körper, besonders an den Prädilektionsstellen. Auch Deformitäten prüfst du auf mögliche Druckstellen. Deformitäten sind Verformungen, zum Beispiel ein Rundrücken (Kyphose) oder Kontrakturen. Bei einer Kontraktur ist ein Gelenk steif: Der Mensch kann es wegen verhärteter Muskulatur gar nicht oder nur eingeschränkt beugen oder strecken. Auch du kannst es nur eingeschränkt bewegen. Du fragst außerdem: Liegt ein Dekubitus vor, oder ist einer kürzlich verheilt?
- Wenn du dabei ein Risiko bejahst, folgt die vertiefte Einschätzung (differenziertes Assessment). Dann suchst du alle weiteren individuellen Risikofaktoren. Grundlage sind deine direkte Beobachtung, die subjektiven Angaben des Menschen und Informationen anderer Berufsgruppen. Die individuellen Risikofaktoren und eine Hautinspektion stehen dabei im Mittelpunkt. Wenn bereits ein Dekubitus vorliegt, gehst du immer von einer Dekubitusgefährdung aus.
- Du schätzt in individuell festgelegten Abständen neu ein. Das heißt Reassessment. Du schätzt außerdem immer sofort neu ein, wenn sich Mobilität, Durchblutung oder Hautzustand ändern. Das gilt auch, wenn Schienen, Katheter und Sonden gelegt oder entfernt werden.
Du dokumentierst das Ergebnis, damit alle an der Versorgung Beteiligten es sehen können.
Die Dekubitus-Risikoeinschätzung läuft zweistufig: Erst kommt ein initiales Screening bei Aufnahme. Wenn das Screening ein Risiko bejaht, folgt die vertiefte Einschätzung (differenziertes Assessment).
اختبر نفسك
Wie läuft die Risikoeinschätzung zum Dekubitus ab, und wann wird sie wiederholt?
Zweistufig: Initiales Screening bei Eintritt in den Pflegeprozess: prüfen, ob Druck und Scherkräfte wirken. Hautinspektion am ganzen Körper, besonders an den Prädilektionsstellen und bei Deformitäten wie Rundrücken (Kyphose) oder Kontrakturen.; Vertiefte Einschätzung (differenziertes Assessment), wenn das Screening ein Risiko bejaht: alle weiteren individuellen Risikofaktoren suchen.; Wiederholen in individuell festgelegten Abständen. Sofort wiederholen bei Änderung von Mobilität, Durchblutung oder Hautzustand sowie beim Legen oder Entfernen von Schienen, Kathetern und Sonden.; Ergebnis dokumentieren.
Aus welchen zwei Stufen besteht die Dekubitus-Risikoeinschätzung?
Die Dekubitus-Risikoeinschätzung läuft zweistufig: Erst kommt ein initiales Screening bei Aufnahme. Wenn das Screening ein Risiko bejaht, folgt die vertiefte Einschätzung (differenziertes Assessment).