Schmerzscreening: aktiv nach Schmerzen fragen

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معرفة تمريضية

Schmerzscreening

Bei der Aufnahme fragst du Herrn G., ob er Schmerzen hat. „Nein“, sagt er. Beim Aufsetzen hält er die Luft an.

Viele Betroffene zögern, Pflegenden oder Ärzten von ihren Beschwerden zu erzählen. Deshalb werden Schmerzen häufig nicht erkannt. Das Schmerzmanagement beginnt darum immer mit der Schmerzerkennung: Bei jedem Menschen stellst du aktiv fest, ob er gerade oder grundsätzlich Schmerzen oder schmerzbedingte Probleme hat. Dafür reicht eine einfache Frage, zum Beispiel bei der pflegerischen Anamnese oder wenn du zum ersten Mal die Vitalzeichen erhebst. Dieses Schmerzscreening hieß in früheren Expertenstandards „initiales Schmerzassessment“.

So fragst du:

  • Ruhe und Bewegung getrennt: Möglicherweise hat ein Mensch in Ruhe keine Schmerzen. Bewegt er sich, atmet er tief durch oder hustet er, können sie trotzdem teils stark sein.
  • In seiner Sprache: Statt das abstrakte Wort „Schmerz“ zu benutzen, fragst du manchmal besser, ob „etwas weh tut“.

Mit deiner Frage zeigst du dem Menschen außerdem, dass du auf das Thema achtest. Das kann sein Vertrauen in die Versorgung stärken.

Hat er keine Schmerzen, hältst du das in der Dokumentation fest. Regelmäßig und bei jeder Veränderung der Situation wiederholst du das Screening. Hat ein Mensch starke Schmerzen, sollte sofort gehandelt werden, zum Beispiel indem du die Ärztin informierst und ein Schmerzmittel nach Anordnung gibst. Anschließend folgt ein tiefergehendes Assessment.

Selbst vor fremd

Was der Betroffene selbst einschätzt, hat immer Vorrang. Eine systematische Fremdeinschätzung durch Pflegende ist nur erlaubt, wenn er keine Auskunft über sich geben kann.

قاعدة عملية

Du fragst jeden Menschen aktiv nach Schmerzen, in Ruhe und bei Bewegung, in Worten, die er versteht. Die Selbsteinschätzung hat immer Vorrang vor der Fremdeinschätzung.

اختبر نفسك

Warum fragst du nach Schmerzen in Ruhe und bei Bewegung getrennt?

Möglicherweise hat ein Mensch in Ruhe keine Schmerzen. Bewegt er sich, atmet er tief durch oder hustet er, können sie trotzdem teils stark sein.

Wie fragst du beim Screening nach Schmerzen?

Du fragst jeden Menschen aktiv nach Schmerzen, in Ruhe und bei Bewegung, in Worten, die er versteht. Die Selbsteinschätzung hat immer Vorrang vor der Fremdeinschätzung.

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