Trinken: Schnabelbecher bleiben im Schrank

تدرّب على الحالةFrau Hartmann — Essen und Trinken am Tisch: wählen, sitzen, anreichen, trinken
معرفة تمريضية

Trinken anreichen

Auf dem Nachttisch von Frau R. steht ein Schnabelbecher. Damit der Tee herauskommt, muss sie den Kopf weit in den Nacken legen.

Einen Menschen beim Trinken zu unterstützen, kann herausfordernd sein. Das gilt besonders, wenn er sich häufig verschluckt oder schlecht schlucken kann, zum Beispiel nach einem Apoplex.

Als Trinkhilfe ist der Schnabelbecher noch weit verbreitet. Er begünstigt aber ein unphysiologisches Trinkverhalten. Wer durch den „Schnabel“ trinken will, muss den Kopf nach hinten überstrecken. Das erhöht das Risiko einer Aspiration. Das Strecken des Kopfes begünstigt nämlich, dass sich der Kehldeckel öffnet. Die Flüssigkeit kann so leicht in die Luftröhre gelangen. Ungeeignet sind auch Trinkgefäße mit engem Durchmesser, weil der Kopf zum Trinken in den Nacken muss.

Besser geeignet sind:

  • ein Gefäß mit großem Durchmesser oder mit Nasenausschnitt: Damit trinkt er bei gerader Kopfhaltung.
  • Becher mit Henkeln, Griffvorrichtungen oder Rillen für einen sicheren Halt
  • ein Strohhalm: Er ist die beste Trinkhilfe, wenn der Mensch nicht gut aus einem offenen Glas trinken kann. Meist wenden ihn auch Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung sicher an.
  • ein Sicherheitstrinkbecher, der pro Schluck nur eine festgelegte Flüssigkeitsmenge abgibt

Bei einer Dysphagie empfiehlst du nicht von dir aus einen Strohhalm. Welche Trinkhilfe passt, wird mit der Logopädie abgestimmt. Menschen mit starken Schluckstörungen können flüssige Getränke oft nicht trinken, ohne sich zu verschlucken. Dann können sehr flüssige Getränke und Speisen mit speziellen Andickungsmitteln angedickt werden. Das erleichtert das Schlucken und verringert die Gefahr einer Aspiration. Ob und wie angedickt wird, sprichst du mit dem Arzt oder der Logopädie ab. Ein Trinktraining beginnt mit dickflüssigen Getränken wie Buttermilch oder Cremesuppen. Sie reizen die Gaumenbögen stärker und fließen langsamer. So kann der Mensch den Schluckvorgang besser kontrollieren. Bei ängstlichen Menschen oder bei einer erheblichen Aspirationsgefahr gibst du die Flüssigkeit mit einem getränkten Wattestäbchen oder einer Pipette. Lass ihm Zeit, dränge ihn nie, und lege Pausen ein: Das Training kostet ihn Kraft und Konzentration.

Schnabelbecher bleiben im Schrank

Verzichte auf den Schnabelbecher. Die Ausnahme: Er ist an ihn gewöhnt und verlangt ihn deshalb.

قاعدة عملية

Schnabelbecher bleiben im Schrank: Wer durch den Schnabel trinkt, überstreckt den Kopf, und Flüssigkeit gelangt leichter in die Luftröhre. Die Ausnahme: Der Mensch ist an ihn gewöhnt und verlangt ihn. Bei einer Dysphagie stimmst du Trinkhilfe und Andicken mit dem Arzt oder der Logopädie ab.

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Warum ist der Schnabelbecher als Trinkhilfe ungeeignet, und was ist besser?

Mit dem Schnabelbecher muss der Kopf nach hinten überstreckt werden. Das begünstigt, dass sich der Kehldeckel öffnet: Aspirationsgefahr.: besser: Gefäß mit großem Durchmesser oder Nasenausschnitt, Becher mit Henkeln oder Rillen, Sicherheitstrinkbecher; Strohhalm, wenn das offene Glas nicht geht; bei Dysphagie: Trinkhilfe und Andicken mit Logopädie oder Arzt abstimmen; Ausnahme: Der Mensch ist an den Schnabelbecher gewöhnt und verlangt ihn.

Warum erhöht der Schnabelbecher das Risiko einer Aspiration?

Schnabelbecher bleiben im Schrank: Wer durch den Schnabel trinkt, überstreckt den Kopf, und Flüssigkeit gelangt leichter in die Luftröhre. Die Ausnahme: Der Mensch ist an ihn gewöhnt und verlangt ihn. Bei einer Dysphagie stimmst du Trinkhilfe und Andicken mit dem Arzt oder der Logopädie ab.

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