Training und Alltagsaktivität bei Herzinsuffizienz

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Training und Alltagsaktivität

Die Hausärztin hat Frau S. eine Herzsportgruppe empfohlen. „In meinem Alter?“, fragt sie.

Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz soll empfohlen werden, körperlich aktiv zu sein. Ihnen soll außerdem eine langfristige strukturierte Trainingsintervention empfohlen und gegebenenfalls vermittelt werden. Ein solches Training wirkt sich positiv auf Belastbarkeit und Lebensqualität aus und verringert das Risiko für Krankenhauseinweisungen.

So ist das Training aufgebaut:

  • Es soll auf einem Ausdauertraining basieren. Ein dynamisches Krafttraining kann es ergänzen.
  • Am Anfang stehen kurze, gering bis moderat intensive Einheiten. Erst steigt die Dauer, danach die Intensität („start low – go slow“).
  • Geeignet sind je nach Belastbarkeit zum Beispiel Radfahren, Walking oder ein Stepper. Bei stark eingeschränkten Menschen bieten sich Fahrradergometer oder Laufband an.
  • Körperliche Belastung brichst du bei Atemnot ab.

Regelmäßiges Ausdauertraining, zum Beispiel in speziellen Herzsportgruppen, ist bei kompensierter Herzinsuffizienz sinnvoll. Oft gehen mit einer Herzinsuffizienz Erschöpfung und eine (reaktive) depressive Verstimmung einher. Auch ihnen wirkt das Training entgegen. Für herzkranke Menschen wird grundsätzlich eine Kombination aus Ausdauertraining (3–5-mal pro Woche) und Krafttraining (2–3-mal pro Woche) empfohlen, angepasst an den Allgemeinzustand. Besonders für ältere Menschen steht neben dem angeleiteten Training die aktive Alltagsaktivität im Vordergrund, zum Beispiel selbstständiges Einkaufen.

Je nach Vorliebe kommen auch zum Beispiel Spazierengehen, Schwimmen, Aquagymnastik oder Gartenarbeit infrage. Damit die positiven Effekte bleiben, ist es wichtig, die Aktivitäten lebenslang beizubehalten.

قاعدة عملية

Bei chronischer Herzinsuffizienz soll körperliche Aktivität empfohlen werden, am besten als langfristiges Ausdauertraining: kurz und leicht beginnen, erst die Dauer, dann die Intensität steigern. Bei Atemnot brichst du die Belastung ab.

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„In meinem Alter noch Sport?“, fragt eine 85-Jährige mit chronischer Herzinsuffizienz. Was empfiehlst du?

körperlich aktiv sein, am besten langfristig strukturiert (z. B. Herzsportgruppe); Ausdauertraining als Basis, dynamisches Krafttraining kann ergänzen; „start low – go slow“: erst die Dauer, dann die Intensität steigern; bei Atemnot abbrechen; für Ältere auch Alltagsaktivität (Einkaufen, Spazierengehen, Gartenarbeit), lebenslang beibehalten

Wie wird ein Training bei chronischer Herzinsuffizienz aufgebaut, und wann brichst du die Belastung ab?

Bei chronischer Herzinsuffizienz soll körperliche Aktivität empfohlen werden, am besten als langfristiges Ausdauertraining: kurz und leicht beginnen, erst die Dauer, dann die Intensität steigern. Bei Atemnot brichst du die Belastung ab.

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