Atemtrainer: inspiratorisch und exspiratorisch
تدرّب على الحالةHerr Russo, 82 — der erste Tag nach der OperationAtemtrainer
Atemtrainer erhält der Mensch auf ärztliche Anordnung. Bevor du ihn anleitest, liest du die Gebrauchsanleitung genau. Zumindest bei den ersten Übungen solltest du dabeibleiben, um zu erkennen, ob er sich überanstrengt.
So übt er mit dem Triflow: Mehrmals täglich atmet er durch das Gerät ein, jeweils etwa 5–10-mal und möglichst tief. Nach dem Einatmen hält er die Luft einige Sekunden an und atmet dann normal aus. Beim Einatmen heben sich die Bällchen in den Säulen. Für einen guten Trainingseffekt sollten in den ersten beiden Säulen die Bälle bis ans obere Ende steigen und dort einige Sekunden bleiben. Danach kann das Mundstück mit warmem Wasser gereinigt werden. Sein eigenes Gerät bekommt jeder Mensch. Er kann es bei der Entlassung mit nach Hause nehmen.
Inspiratorische Atemtrainer sind kontraindiziert bei einer COPD, weil sich die Lunge durch die erschwerte Ausatmung überblähen kann und das Training die Überblähung noch steigern würde, und bei starker Verschleimung der Bronchien, weil die tiefe Einatmung den Schleim tiefer in die Lunge befördern würde.
Steht eine Operation an, beginnt das Training schon davor. Nach der Operation fällt es einem erschöpften Menschen schwer, eine neue Technik zu lernen. Außerdem kennt er so seinen Ausgangswert und ist motiviert, ihn wieder zu erreichen. Zähes Sekret sollte während des Trainings nicht in den Atemwegen sitzen. Deshalb ist vorher oft eine Inhalation oder gezieltes Abhusten nötig.
Inspiratorische Atemtrainer trainieren die tiefe Einatmung, vor allem bei Operationen im Bauch- oder Brustbereich, am besten schon vor der OP. Bei COPD und starker Verschleimung sind sie kontraindiziert, dann eignen sich exspiratorische Trainer.
اختبر نفسك
Herr S. bekommt vor seiner Bauchoperation einen Triflow. Warum schon vor der OP, und wie übt er?
Nach der OP fällt es ihm schwer, eine neue Technik zu lernen, und er kennt so seinen Ausgangswert.: mehrmals täglich 5–10 Atemzüge möglichst tief einatmen; Luft einige Sekunden anhalten, normal ausatmen; Bälle der ersten beiden Säulen oben halten; nicht bei COPD oder starker Verschleimung
Für wen eignen sich inspiratorische Atemtrainer, und für wen nicht?
Inspiratorische Atemtrainer trainieren die tiefe Einatmung, vor allem bei Operationen im Bauch- oder Brustbereich, am besten schon vor der OP. Bei COPD und starker Verschleimung sind sie kontraindiziert, dann eignen sich exspiratorische Trainer.