Pneumonierisiko erkennen
تدرّب على الحالةHerr Russo, 82 — der erste Tag nach der OperationPneumonierisiko erkennen
Ein standardisiertes Assessmentinstrument, das ein Pneumonierisiko erkennt, kann derzeit nicht empfohlen werden. Ob ein Risiko besteht, stellst du über eine aufmerksame Anamnese und Beobachtung fest. Du fragst und beobachtest zum Beispiel:
- Mobilität und Sitzhaltung: Sitzt oder liegt er viel? Staucht sich sein Brustkorb im Sitzen in den Bauch, sodass er nicht tief einatmen kann? Ist er durch depressive Verstimmungen antriebslos?
- Schmerzen und Operationen: Bewegt er sich wegen Schmerzen wenig, und vermeidet er tiefes Einatmen? Wurde er im Thorax- oder Abdominalbereich operiert, mit Intubationsnarkose?
- Husten und Sputum: Hustet er, wie oft und wie lange? Kann er das Sekret abhusten? Wie sieht das Sputum aus?
- Lungengeräusche: Hörst du Giemen oder Rasseln?
- Medikamente: Nimmt er sedierende Medikamente, die den Atemantrieb unterdrücken können, zum Beispiel Antipsychotika oder Opioide?
- Atemwegserkrankung: Hat er eine Sinusitis, Bronchitis, Pertussis, COPD, Atelektasen, ein Lungenemphysem oder Asthma bronchiale?
- Aspiration: Hat er eine Dysphagie oder eine quantitative Bewusstseinsstörung (Somnolenz, Sopor, Koma)? Könnte er Magensekret, Essen oder einen Gegenstand aspiriert haben?
- Rauchen: seit wann und wie viel?
- Schlaf: Macht er beim Schlafen Geräusche? In welcher Position schläft er?
- Atemunterstützung: Besitzt er einen Atemtrainer? Kennt er atemunterstützende Maßnahmen?
- Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz: Wie hoch sind sie? Wird er beatmet?
- Umfeld und Beruf: Kommt er mit Klima- oder Lüftungsanlagen in Kontakt? Ist er gegen Pneumokokken geimpft?
Die Atmung prüfst du schon, bevor Symptome wie Husten, Atemgeräusche oder Sekretauswurf auftreten. Von Anfang an beobachtest und dokumentierst du Atemfrequenz und Atemtiefe, dazu Atemgeruch, Schmerzen oder begleitende Geräusche. Das gilt vor allem für einen älteren Menschen, der vorher aktiv war und plötzlich im Bett liegen muss. So kannst du bei Veränderungen rechtzeitig gegensteuern.
Das Risiko schätzt du zu Beginn jedes Krankenhausaufenthalts ein und bei allen Veränderungen des Gesundheitszustands, in der Klinik wie in der häuslichen Pflege.
Für das Pneumonierisiko gibt es kein empfohlenes Assessmentinstrument. Du schätzt es über Anamnese und Beobachtung ein: zu Beginn des Aufenthalts und bei jeder Veränderung des Gesundheitszustands.
اختبر نفسك
Womit schätzt du das Pneumonierisiko ein?
Mit Anamnese und Beobachtung, ein standardisiertes Instrument kann derzeit nicht empfohlen werden.: Mobilität, Schmerzen, Operation; Husten, Sputum, Lungengeräusche; Medikamente, Atemwegserkrankungen, Aspiration, Rauchen; Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz
Wie schätzt du das Pneumonierisiko ein, und wann?
Für das Pneumonierisiko gibt es kein empfohlenes Assessmentinstrument. Du schätzt es über Anamnese und Beobachtung ein: zu Beginn des Aufenthalts und bei jeder Veränderung des Gesundheitszustands.