Biologika und JAK-Inhibitoren
تدرّب على الحالةFrau Albrecht — die VisiteBiologika und JAK-Inhibitoren
Biologika (bDMARD) sind gentechnisch hergestellte Eiweiße. Sie bremsen den Entzündungsprozess gezielt, indem sie Abwehrzellen hemmen oder Entzündungsbotenstoffe und deren Rezeptoren blockieren, zum Beispiel den Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α) oder Interleukin-6.
Die Applikation unterscheidet sich: Etanercept und Adalimumab werden subkutan gespritzt, Infliximab und Rituximab intravenös gegeben. Vor einer Rituximab-Infusion wird nach ärztlicher Anordnung eine Prämedikation verabreicht, um infusionsbedingten Reaktionen vorzubeugen.
Deine Aufgaben bei der Infusion: Vitalparameter regelmäßig kontrollieren, auf allergische Reaktionen achten und sicherstellen, dass eine Notfallversorgung möglich ist.
JAK-Inhibitoren (tsDMARD) werden dagegen als Tablette eingenommen. Sie kommen nach individueller Risikoabwägung infrage, weil in Studien Risiken für schwere kardiovaskuläre Ereignisse, Malignome, Thrombosen und Infektionen beschrieben wurden. Das gilt vor allem in Risikogruppen wie Rauchern und Menschen über 65.
Gemeinsam ist allen: Sie erhöhen das Infektionsrisiko.
Biologika hemmen gezielt Entzündungsbotenstoffe oder Abwehrzellen und erhöhen alle das Infektionsrisiko. Bei der Infusion gehören Vitalparameter, Beobachtung auf allergische Reaktionen und eine mögliche Notfallversorgung zu deinen Aufgaben.
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Eine Patientin erhält ihre erste Biologika-Infusion. Was tust du davor, dabei und danach?
Biologika (bDMARD) sind gentechnisch hergestellte Eiweiße. Sie hemmen Abwehrzellen oder blockieren Entzündungsbotenstoffe wie TNF-α und Interleukin-6. Etanercept und Adalimumab s. c., Infliximab und Rituximab i. v. Vor Rituximab nach ärztlicher Anordnung Prämedikation gegen infusionsbedingte Reaktionen. Während der Infusion: Vitalparameter regelmäßig kontrollieren, auf allergische Reaktionen achten, Notfallversorgung sicherstellen. JAK-Inhibitoren (tsDMARD) sind Tabletten, Einsatz nach individueller Risikoabwägung (kardiovaskuläre Ereignisse, Malignome, Thrombosen, Infektionen, besonders bei Rauchern und über 65-Jährigen). Alle erhöhen das Infektionsrisiko. Vor Therapiebeginn: Infektionsrisiko abschätzen, Impfstatus nach STIKO, Screening auf Hepatitis B und latente Tuberkulose, Aufklärung. Unter Therapie keine Lebendimpfungen.
Was machen Biologika im Körper, und welche drei Dinge tust du während einer Infusion?
Biologika hemmen gezielt Entzündungsbotenstoffe oder Abwehrzellen und erhöhen alle das Infektionsrisiko. Bei der Infusion gehören Vitalparameter, Beobachtung auf allergische Reaktionen und eine mögliche Notfallversorgung zu deinen Aufgaben.