Fersenfreilagerung in der Dekubitusprophylaxe
Im Fall übenHerr Aydın — handeln: Bewegen, Intervall, Position, Ferse, UnterlageHohllage/Freilage
- Bevor du eine Ferse hochlagerst, beurteilst du die Durchblutung von Beinen, Fersen und Füßen. Das gehört sowohl zur Hautbeurteilung als auch zur Risikoeinschätzung.
- Danach entlastest du die Ferse vollständig. Weicher betten reicht nicht. Diese komplette Freipositionierung heißt Hohllage oder Freilage. Dafür gibt es eigens entwickelte Produkte, es gehen aber auch Kissen oder Schaumstoffkissen. Das Gewicht des Beins verteilst du entlang der Wade. Dabei darf kein Druck auf die Achillessehne und auf die Kniekehlenvene entstehen. Mit einer breiten Auflagefläche vermeidest du, dass an anderer Stelle mehr Druck oder Scherkraft entsteht.
- Achte darauf, dass die Knie nicht durchhängen. Die Knie müssen mitgestützt werden. Häufig eignet sich ein gefaltetes Handtuch besser als ein Kissen, weil es den Kniewinkel weniger verändert. Das Handtuch kann brezelförmig liegen: Du rollst die Enden nach außen, sodass die Ferse in der weichen Mitte zu liegen kommt.
Bisher ist keine Methode der Fersenfreilagerung einer anderen überlegen.
Vor dem Freilagern beurteilst du die Durchblutung von Beinen, Fersen und Füßen. Dann wird die Ferse vollständig freigelagert. Das Gewicht des Beins liegt auf der Wade, und es entsteht kein Druck auf Achillessehne und Kniekehlenvene. Das Knie wird dabei mitgestützt.
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Wie wird eine Ferse zur Dekubitusprophylaxe freigelagert?
Vorher die Durchblutung von Beinen, Fersen und Füßen beurteilen.; Dann die Ferse vollständig entlasten, nicht nur weicher betten: Das Gewicht des Beins wird entlang der Wade verteilt, ohne Druck auf Achillessehne und Kniekehlenvene.; Das Knie muss mitgestützt werden und darf nicht durchhängen.; Oft eignet sich ein gefaltetes Handtuch besser als ein Kissen, weil es den Kniewinkel weniger verändert. Brezelförmig gelegt, mit nach außen gerollten Enden, liegt die Ferse in der weichen Mitte.; Keine Methode ist bisher einer anderen überlegen.
Wie lagerst du eine Ferse richtig frei, und was prüfst du vorher?
Vor dem Freilagern beurteilst du die Durchblutung von Beinen, Fersen und Füßen. Dann wird die Ferse vollständig freigelagert. Das Gewicht des Beins liegt auf der Wade, und es entsteht kein Druck auf Achillessehne und Kniekehlenvene. Das Knie wird dabei mitgestützt.