Bewegungsmangel und Schonhaltung

Im Fall übenFrau Schmidt — sie rutscht ans Fußende: Bewegungsmangel, Leitfrage, Massen, Ansage, im Bett gehen
Pflege-Wissen

Bewegungsmangel

Herr B. liegt seit seiner Bauch-OP fast unbewegt im Bett. Wegen der Schmerzen hält er seit zwei Tagen dieselbe Schonhaltung.

Wer gesund ist, legt sich automatisch so hin, wie es angenehm ist — auf den Rücken, die Seite oder den Bauch. Im Krankenhaus schränken Erkrankung, Schmerzen oder therapeutische Maßnahmen die Bewegung oft ein. Dann droht eine Zwangs- oder Schonhaltung: Der Mensch bewegt sich nur noch wenig.

Das ist kein Komfortproblem. Eine solche Haltung kann die Körperwahrnehmung verändern und fünf Risiken erhöhen:

  • das Dekubitusrisiko
  • das Pneumonierisiko
  • das Thromboserisiko
  • das Kontrakturrisiko
  • das Sturzrisiko

Deine Aufgabe ist, Folgeschäden zu vermeiden und den Pflegeempfänger bei der Mobilisation nach Bedarf zu unterstützen und zu fördern. Dafür musst du wissen, wie menschliche Bewegung funktioniert.

Faustregel

Eine Zwangs- oder Schonhaltung kann die Körperwahrnehmung verändern und Dekubitus-, Pneumonie-, Thrombose-, Kontraktur- und Sturzrisiko erhöhen. Sie ist kein Komfortproblem.

Teste dich selbst

Ein Patient liegt seit Tagen in Schonhaltung und bewegt sich kaum. Welche Risiken können steigen?

Bewegungsmangel durch eine Zwangs- oder Schonhaltung kann die Körperwahrnehmung verändern und fünf Risiken erhöhen: das Dekubitus-, Pneumonie-, Thrombose-, Kontraktur- und Sturzrisiko. Aufgabe der Pflege: Folgeschäden vermeiden, bei der Mobilisation nach Bedarf unterstützen und fördern.

Welche fünf Risiken kann eine Zwangs- oder Schonhaltung erhöhen?

Eine Zwangs- oder Schonhaltung kann die Körperwahrnehmung verändern und Dekubitus-, Pneumonie-, Thrombose-, Kontraktur- und Sturzrisiko erhöhen. Sie ist kein Komfortproblem.

Im Fall übenFrau Schmidt — sie rutscht ans Fußende: Bewegungsmangel, Leitfrage, Massen, Ansage, im Bett gehen