Führen und Folgen in der Kinästhetik
Im Fall übenFrau Schmidt — zum ersten Mal auf den Beinen: Knochen tragen, Bett, Hilfsmittel, Führen und Folgen, dein RückenFühren und Folgen
Kinästhetik heißt, die eigene und die fremde Bewegung zu erforschen. Führen und Folgen lässt gemeinsames Bewegen entstehen: Eine der beiden Personen gibt die Impulse — du oder der Pflegeempfänger —, die andere greift die Aktivität auf und folgt ihr. Klappt es nicht, solltest du nach Ursachen und Lösungen suchen. Dabei ist Kreativität jederzeit erlaubt. Im Zweifel solltest du ausprobieren und dabei aufmerksam bleiben. Wenn du nicht weiterweißt, nimm selbst die Position des Pflegeempfängers ein (auf einem freien, sauberen Bett) und probiere aus, wie du dich mobilisieren würdest.
- Frag immer zuerst: Was kann der Pflegeempfänger? Die Grundlage jeder Bewegung sind seine Ressourcen — auch Muskeln und Knochen sind Ressourcen, zum Beispiel bei komatösen Pflegeempfängern.
- Unterstützen, nicht übernehmen. Bewegt sich das Bein auf deine Aufforderung kaum, legst du eine Hand an den Unterschenkel und unterstützt die Bewegung in die Richtung — du bevormundest den Pflegeempfänger nicht, du gibst nur Hilfestellung.
Führen und Folgen: Einer gibt die Impulse, der andere folgt. Frag zuerst — was kann der Pflegeempfänger selbst?
Teste dich selbst
Die Mobilisation klappt nicht, du weißt nicht weiter. Was probierst du?
Selbst die Position des Pflegeempfängers einnehmen (auf einem freien, sauberen Bett) und dort ausprobieren, wie du dich mobilisieren würdest — Kinästhetik erforscht die eigene und die fremde Bewegung. Gemeinsames Bewegen entsteht aus Führen und Folgen: Einer gibt Impulse, der andere folgt. Frag zuerst: Was kann der Pflegeempfänger? Auch Muskeln und Knochen sind Ressourcen, selbst bei komatösen Menschen. Unterstützen, nicht übernehmen.
Wie entsteht gemeinsames Bewegen — und wie lautet die erste Frage?
Führen und Folgen: Einer gibt die Impulse, der andere folgt. Frag zuerst — was kann der Pflegeempfänger selbst?