Selbstbestimmung bei der Ausscheidung
Im Fall übenFrau Hartmann — Vorlage, Haut und ihr Wille: Hilfsmittel, IAD, Selbstbestimmung, EvaluationSelbstbestimmung
Jeder Mensch ist Experte seiner eigenen Defäkation. Er weiß, was er für eine regelmäßige Ausscheidung braucht, und er bestimmt selbst, welche Defäkationsfrequenz und welches Defäkationsverhalten für ihn normal sind. Die Regel dazu ist kurz: Solange das Eigenverhalten gesundheitserhaltend erscheint, änderst du so wenig wie möglich daran. Genauso beim Einbeziehen von Angehörigen:
- Das geschieht erst nach Rücksprache mit dem betroffenen Menschen.
- Und wenn er nein sagt, gilt das, auch wenn die Umsetzung dadurch schwieriger wird.
Der Expertenstandard sagt das ausdrücklich so.
Was gesundheitserhaltend erscheint, änderst du so wenig wie möglich.
Teste dich selbst
Darfst du Frau Baumgarts Toilettengewohnheit ändern? Darfst du ihre Tochter einbeziehen?
Jeder Mensch ist Experte seiner eigenen Defäkation. Solange das Eigenverhalten gesundheitserhaltend erscheint, so wenig wie möglich ändern. Angehörige erst nach Rücksprache mit der betroffenen Person einbeziehen; ihr Nein gilt, auch wenn die Umsetzung dadurch schwieriger wird.
Frau Baumgarts Tochter fragt nach den Toilettengewohnheiten ihrer Mutter. Was tust du?
Was gesundheitserhaltend erscheint, änderst du so wenig wie möglich.