Schlaganfall: Prophylaxen und Ausscheidung
Im Fall übenHerr Aydın, 77 — allein ans WaschbeckenProphylaxen und Ausscheidung
Bei neurologischen Erkrankungen fallen die „automatischen“ Schutzmechanismen des Körpers häufig aus, zum Beispiel der Schluckreflex, der Gleichgewichtssinn und die Bewegung im Schlaf. Deshalb sind die Prophylaxen besonders wichtig. Du wendest sie bedarfsgerecht an, je nach körperlichem Zustand:
- Aspirationsprophylaxe, vor allem bei Dysphagie
- Pneumonie-, Dekubitus-, Thrombose- und Kontrakturenprophylaxe, weil die Bewegung eingeschränkt ist
- Sturzprophylaxe bei Wahrnehmungsstörungen wie Neglect oder Pusher-Syndrom und bei Dranginkontinenz
Bei der Ausscheidung gilt:
- Einen Blasenverweilkatheter entfernst du so früh wie möglich, zur Infektionsprophylaxe.
- Toilettentraining: anfangs Urinflasche, dann Toilettenstuhl, später der selbstständige Gang zur Toilette
- Hilfsmittel wie Einlagen verwenden
- Du strebst einen weichen Stuhl an. Pressen beim Stuhlgang kann den Druck im Gehirn ansteigen lassen.
Prophylaxen bedarfsgerecht: gegen Aspiration bei Dysphagie, gegen Sturz bei Neglect, Pusher-Syndrom und Dranginkontinenz. Den Blasenverweilkatheter so früh wie möglich entfernen und einen weichen Stuhl anstreben.
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Warum strebst du nach einem Schlaganfall einen weichen Stuhl an?
Pressen beim Stuhlgang kann den Druck im Gehirn ansteigen lassen.; Ein weicher Stuhl vermeidet das Pressen.
Welche Prophylaxen brauchen Menschen nach einem Schlaganfall, und was gilt bei der Ausscheidung?
Prophylaxen bedarfsgerecht: gegen Aspiration bei Dysphagie, gegen Sturz bei Neglect, Pusher-Syndrom und Dranginkontinenz. Den Blasenverweilkatheter so früh wie möglich entfernen und einen weichen Stuhl anstreben.