Mobilisation bei COPD
Vakada çalışHerr Becker — das Spray hilft nichtMobilisation bei COPD
Für alle Pflegemaßnahmen und vor allem für die Mobilisation solltest du bei COPD ausreichend Zeit einplanen. So kann der Mensch bei Dyspnoe jederzeit kleinere Pausen machen. Wenn er noch nicht stabilisiert ist, solltest du die Tätigkeiten auf ein Mindestmaß reduzieren.
- Größere Anstrengung vermeidest du.
- Um Atemnot vorzubeugen, sollten die verordneten COPD-Medikamente möglichst direkt vor den Maßnahmen gegeben werden.
- Unterstützen können die Atmung auch VATI-Positionen. Das sind Dehnlagen in V-, A-, T- und I-Form.
Nur schonen ist aber ungünstig. Viele Kranke schonen sich, um die Atemnot zu mindern. Dadurch werden die Muskelkraft und die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems geringer, und die Atemnot kommt bei immer geringerer Belastung. Regelmäßige Bewegung, zum Beispiel in Lungensportgruppen, kann den Allgemeinzustand verbessern.
Was die Leitlinie zur Bewegung empfiehlt:
- Unabhängig vom Krankheitsstadium sollen alle Menschen mit COPD über den hohen Nutzen von körperlicher Aktivität im Alltag und von körperlichem Training aufgeklärt werden, auch über den positiven Einfluss auf den Verlauf. Mögliche Ängste und Barrieren sollen dabei aktiv angesprochen werden, zum Beispiel Angst vor Atemnot bei Belastung, Bewegungsangst, Depression, Übergewicht oder Antriebslosigkeit. Gegebenenfalls werden Lösungen gesucht.
- Wie viel sich der Mensch bewegt, soll regelmäßig erfragt werden. Gegebenenfalls soll er zu mehr Bewegung motiviert und beraten werden.
- Empfohlen werden soll ein angeleitetes körperliches Training, das an seine Voraussetzungen angepasst ist. Wenn er nicht selbstständig Sport treiben kann, sollte Rehabilitationssport empfohlen und verordnet werden, zum Beispiel Lungensport.
- Wenn er zurzeit nicht außerhalb der Wohnung trainieren kann, soll ihm eine häusliche Trainingstherapie angeboten werden. Sie ist individuell angepasst, supervidiert und motivierend. Ziel ist, dass er möglichst eigenständig weitermacht.
Bei COPD: Zeit einplanen, Pausen ermöglichen, Medikamente möglichst direkt vor der Maßnahme. Aber nicht nur schonen, sonst kommt die Atemnot bei immer geringerer Belastung.
Kendini test et
Worauf achtest du bei der Mobilisation eines Menschen mit COPD?
Ausreichend Zeit einplanen, bei Dyspnoe jederzeit kleinere Pausen ermöglichen.; Nicht stabilisiert: Tätigkeiten auf ein Mindestmaß reduzieren, größere Anstrengung vermeiden.; Verordnete COPD-Medikamente möglichst direkt vor den Maßnahmen geben, um Atemnot vorzubeugen.; Nicht nur schonen: Sonst nehmen Muskelkraft und Leistungsfähigkeit ab, und die Atemnot kommt bei immer geringerer Belastung.
Wie planst du Pflege und Mobilisation bei einem Menschen mit COPD, und warum ist Schonung allein ungünstig?
Bei COPD: Zeit einplanen, Pausen ermöglichen, Medikamente möglichst direkt vor der Maßnahme. Aber nicht nur schonen, sonst kommt die Atemnot bei immer geringerer Belastung.