Validation und ROT bei Demenz
Vakada çalışFrau Hartmann, 80 — der Tag des EinzugsROT und Validation
Zwei Ansätze für das Gespräch mit Menschen mit Demenz. Die Validation hat Naomi Feil konzipiert, Nicole Richard hat sie als Integrative Validation (IVA) weiterentwickelt.
ROT im Beispiel: Frau K. ist 83 Jahre alt, ihre Demenz steht am Anfang. Du begrüßt sie mit Namen und nennst Wochentag und Datum. Dann sagst du ihr, dass du ihr bei der Körperpflege hilfst, sobald sie bereit ist, und sie ins Badezimmer gleich nebenan begleitest.
Validation im Beispiel: Herr B. ruft laut, er wolle jetzt gehen, er müsse zur Arbeit. Statt ihn zu korrigieren, sprichst du die Gefühle und Antriebe hinter der Aussage an: „Sie sind immer sehr pünktlich!“ oder „Auf Sie ist immer Verlass!“ Danach kannst du mit ihm über die Bedeutung von Pünktlichkeit sprechen oder über seine Arbeit. Reagiert er nicht wie erwartet, prüfst du, ob du wirklich sein Gefühl und seinen Antrieb getroffen hast. Dann versuchst du es noch einmal. Auch ohne Erfolg ist es besser, sein Erleben wertzuschätzen, als korrigierend auf ihn einzuwirken. Bei der Validation zählt, was er als wirklich erlebt: Er führt dich, nicht umgekehrt.
ROT gibt Informationen über die Realität und eignet sich nur bei leichter Demenz. Validation spiegelt Gefühle und Antriebe hinter einer Aussage und korrigiert nicht.
Kendini test et
Warum ist ROT bei mittlerer und schwerer Demenz nicht geeignet?
Oft erkennt er den Sinn der Realitätsanker nicht mehr.; Er wäre dann überfordert.
Warum eignet sich ROT nur bei leichter Demenz, und was tut Validation stattdessen?
ROT gibt Informationen über die Realität und eignet sich nur bei leichter Demenz. Validation spiegelt Gefühle und Antriebe hinter einer Aussage und korrigiert nicht.