Diabetisches Koma: ketoazidotisch und hyperosmolar

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Bakım bilgisi

Hyperglykämie

Herr W. hat seit drei Tagen eine Bronchitis. Heute ist er schläfrig, hat großen Durst und war ständig auf der Toilette.

Bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes kann der Stoffwechsel entgleisen. Der Blutzucker steigt dann akut zu hoch an. Auslöser sind zum Beispiel:

  • eine nicht richtig angepasste Insulindosis oder andere Therapiefehler
  • Infekte, Stress oder akute Erkrankungen können den Blutzucker ebenfalls erhöhen.

Zuerst sind die Zeichen meist unspezifisch. Der Mensch fühlt sich schwach und abgeschlagen. Häufig klagt er über Durst und häufiges Wasserlassen. Durch den Flüssigkeitsverlust kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. Im schlimmsten Fall folgt das lebensbedrohliche diabetische Koma (Coma diabeticum). Man unterscheidet zwei Formen:

ketoazidotisches Koma
hyperosmolares Koma
vor allem bei
Typ-1-Diabetes
Typ-2-Diabetes
Blutzucker
über 250 mg/dl (13,9 mmol/l)
über 600 mg/dl (33,5 mmol/l)
Entwicklung
über Stunden bis Tage
über Tage bis Wochen
was passiert
Fette und Proteine werden abgebaut, Ketonkörper entstehen, das Blut wird sauer (Ketoazidose)
keine Ketonkörper; die Osmolarität des Blutes steigt
Zeichen
Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen; vertiefte Kußmaul-Atmung; Atem riecht häufig nach Azeton (obstartig)
Dehydratation, Haut warm und trocken; bei Exsikkose kann ein Blutdruckabfall mit Schocksymptomatik folgen

Eine Ketoazidose kommt bei Kindern und Jugendlichen mit neu aufgetretenem Typ-1-Diabetes nicht selten vor. Als Komplikation kann sich ein Hirnödem bilden. Die Ketoazidose ist bei ihnen die häufigste Todesursache.

Notfall

Das diabetische Koma ist eine Notfallsituation. Der Mensch muss umgehend auf die Intensivstation. Dort wird er behandelt und engmaschig überwacht.

Pratik kural

Durst, häufiges Wasserlassen und Schwäche bei Infekt oder Therapiefehler: an eine Hyperglykämie denken. Kußmaul-Atmung und Azetongeruch sprechen für ein ketoazidotisches Koma, Exsikkose für ein hyperosmolares Koma. Beides ist ein Notfall.

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Was ist die Kußmaul-Atmung, und wann tritt sie auf?

Eine vertiefte Atmung. Mit ihr versucht der Körper beim ketoazidotischen Koma, den Säureüberschuss auszugleichen.

Woran unterscheidest du ein ketoazidotisches von einem hyperosmolaren Koma?

Durst, häufiges Wasserlassen und Schwäche bei Infekt oder Therapiefehler: an eine Hyperglykämie denken. Kußmaul-Atmung und Azetongeruch sprechen für ein ketoazidotisches Koma, Exsikkose für ein hyperosmolares Koma. Beides ist ein Notfall.

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