Kühlen oder wärmen bei Rheuma?
Vakada çalışFrau Albrecht — der SchubKälte und Wärme
Heute nicht. Im akuten Entzündungsschub gilt Kälte, im Intervall Wärme.
Kälte: Im akuten Schub empfinden die meisten trockene Kälte als wohltuend. Lege Eis- oder Gelpackungen nie direkt auf die Haut, sondern immer ein Tuch darunter, sonst drohen Erfrierungen. Die Kühlung sollte nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern. Bei Eisanwendungen reichen 5 bis 10 Minuten. Achte darauf, dass die Haut dabei rosa bleibt. Die Kälte verengt die Gefäße, senkt den örtlichen Stoffwechsel und dämpft die Schmerzempfindung.
Wärme: Bei Sekundärarthrosen und zwischen den Schüben wird Wärme häufig als angenehmer empfunden. Körner- oder Kirschkernkissen lassen sich erwärmen, die Temperatur muss so gewählt sein, dass keine Verbrennungen entstehen.
Kontraindikationen musst du kennen. Wärme ist verboten bei (1) akuter Arthritis, (2) aktivierter Arthrose, (3) Vaskulitis, (4) akutem Bandscheibenvorfall, (5) Durchblutungsstörungen und (6) schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kälte ist verboten bei Vaskulitis, Raynaud-Syndrom und Durchblutungsstörungen.
Frag immer vorher, was die Patientin bisher als angenehm erlebt hat. Und nutze die schmerzfreie Zeit direkt nach der Anwendung für Bewegungsübungen.
Im akuten Schub empfinden die meisten trockene Kälte als wohltuend: nie direkt auf die Haut, höchstens 15 bis 20 Minuten. Intervall und Sekundärarthrose: Wärme. Bei Vaskulitis, Raynaud-Syndrom und Durchblutungsstörungen ist Kälte kontraindiziert, bei akuter Arthritis Wärme.
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Das Handgelenk einer Patientin ist heiß, geschwollen und hochrot. Sie möchte ihr Körnerkissen. Was tust du?
Kein Körnerkissen. Im akuten Entzündungsschub gilt Kälte, Wärme erst im Intervall und bei Sekundärarthrose. Kälte: trockene Kälte, nie direkt auf die Haut (Tuch unterlegen, sonst Erfrierungen); nicht länger als 15–20 Minuten, bei Eis 5–10 Minuten; Haut soll rosa bleiben Wirkung über Gefäßverengung, gesenkten Stoffwechsel und gedämpfte Schmerzempfindung. Kontraindikationen Wärme: (1) akute Arthritis; (2) aktivierte Arthrose; (3) Vaskulitis; (4) akuter Bandscheibenvorfall; (5) Durchblutungsstörungen; (6) schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen Kontraindikationen Kälte: Vaskulitis, Raynaud-Syndrom, Durchblutungsstörungen. Bei kognitiver Einschränkung oder Lähmung gar keine Anwendung. Vorher fragen, danach die schmerzfreie Zeit für Bewegungsübungen nutzen.
Wann Kälte, wann Wärme? Und welche Kontraindikationen musst du vorher ausschließen?
Im akuten Schub empfinden die meisten trockene Kälte als wohltuend: nie direkt auf die Haut, höchstens 15 bis 20 Minuten. Intervall und Sekundärarthrose: Wärme. Bei Vaskulitis, Raynaud-Syndrom und Durchblutungsstörungen ist Kälte kontraindiziert, bei akuter Arthritis Wärme.