Schmerzen nach einer Operation
Vakada çalışHerr Al-Khatib — „Unten drückt es so“Postoperative Schmerzen
Direkt nach einer Operation sind die meisten Schmerzen Wundschmerzen. Sie entstehen, weil bei der Operation Gewebe verletzt wurde. Nach drei Tagen klingen sie in der Regel deutlich ab. Behandelt werden sie mit passenden Schmerzmitteln und mit unterstützenden pflegerischen Maßnahmen.
Für das Befinden ist die Schmerzüberwachung nach der Operation zentral. Sie beugt auch Komplikationen vor, die durch Schmerzen entstehen, zum Beispiel Atelektasen, wenn der Mensch zu flach atmet. Wer schmerzfrei ist, kann außerdem früh mobilisiert werden. Lassen die Schmerzen nach, atmet der Mensch tiefer, hustet wirksamer ab und kann bei der Mobilisation besser mithelfen.
Manche Patienten mit Schmerzen melden sich nicht von selbst. Operierte Patienten fragst du deshalb regelmäßig nach Schmerzen, ggf. mit einer passenden Skala. Achte auch auf Zeichen, die Schmerzen begleiten: Unruhe, Schwitzen, Schonhaltung, oberflächliche Atmung, Hypertonie und Tachykardie.
Schmerzen können auch eine andere Ursache als die Wunde haben. Diese musst du unterscheiden:
- ein zu enger Gips oder ein zu straffer Verband
- eine einseitige oder falsche Positionierung
- ein Harnverhalt, Blähungen
- ein arterieller Verschluss oder eine Minderdurchblutung
- eine Infektion
- eine Schädigung von Nerven
Dann wird die Ursache beseitigt. Das klinische Bild würde ein Schmerzmittel nur verschleiern, und es könnte den Patienten sogar gefährden. Der Schmerz ist hier ein Alarmsignal.
Unterstützend wirken oft physikalische Maßnahmen, etwa Eisbeutel oder eine operierte Extremität ruhigzustellen und hochzulagern. Nach Bauchoperationen empfinden viele eine Knierolle als lindernd, weil die Bauchdecke so entspannt. Du vermeidest Zug, Druck und Spannung auf die Drainagen und die OP-Wunde.
Beginnen Schmerzen erst einige Tage nach der Operation, ist das oft ein Hinweis auf eine Komplikation, zum Beispiel eine Wundinfektion.
Wundschmerz nach einer Operation klingt nach drei Tagen in der Regel deutlich ab. Schmerzen durch einen zu straffen Verband, einen Harnverhalt oder eine Infektion sind ein Alarmsignal: Hier wird die Ursache beseitigt, denn ein Schmerzmittel würde das Bild nur verschleiern.
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Welche Ursachen außer dem Wundschmerz kann ein Schmerz nach einer Operation haben?
zu enger Gips oder zu straffer Verband; einseitige oder falsche Positionierung; Harnverhalt, Blähungen; arterieller Verschluss oder Minderdurchblutung; Infektion; Schädigung von Nerven
Welche Schmerzen nach einer Operation sind ein Alarmsignal?
Wundschmerz nach einer Operation klingt nach drei Tagen in der Regel deutlich ab. Schmerzen durch einen zu straffen Verband, einen Harnverhalt oder eine Infektion sind ein Alarmsignal: Hier wird die Ursache beseitigt, denn ein Schmerzmittel würde das Bild nur verschleiern.