Chronifizierung und Schmerzgedächtnis
Vakada çalışEmine Aydın, 75 — „Es ziept halt“Chronifizierung
Akute Schmerzen, die nicht ausreichend behandelt werden, können chronisch werden. Bei dieser Chronifizierung spielt das Schmerzgedächtnis die zentrale Rolle:
- Sind sensible Nervenzellen immer wieder Schmerzreizen ausgesetzt, verändert sich ihre Aktivität.
- Sie werden mit der Zeit immer empfindlicher. Schon ein leichter Reiz wie eine Berührung reicht dann aus.
- Irgendwann löst sich der Schmerz ganz ohne Reiz aus. Er hat sich verselbstständigt.
Nicht nur der Körper leidet unter chronischen Schmerzen, sondern auch das soziale und psychische Leben. Wer lange Schmerzen hat, kann Schwäche, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen entwickeln. Häufig ziehen sich Betroffene immer mehr zurück und interessieren sich weniger für ihre Umwelt. Mitmenschen fällt der Umgang damit oft schwer.
Hinter vielen Betroffenen liegt ein langer Leidensweg. Grundlage einer ganzheitlichen, guten Schmerztherapie ist deshalb vor allem eine vertrauensvolle Kommunikation. Sie baut Vorbehalte und Ängste ab und stärkt den Menschen darin, selbst für sich zu sorgen (Selbstpflege).
Werden akute Schmerzen frühzeitig behandelt, kann das der Entstehung chronischer Schmerzen vorbeugen.
Akute Schmerzen, die nicht ausreichend behandelt werden, können chronisch werden. Wer akute Schmerzen frühzeitig behandelt, kann dem vorbeugen.
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Wie entsteht das Schmerzgedächtnis?
Werden Nervenzellen wieder und wieder Schmerzreizen ausgesetzt, reagieren sie immer empfindlicher.; Schon ein leichter Reiz wie eine Berührung löst dann Schmerz aus.; Später entsteht Schmerz ganz ohne Reiz.
Was ist das Schmerzgedächtnis?
Akute Schmerzen, die nicht ausreichend behandelt werden, können chronisch werden. Wer akute Schmerzen frühzeitig behandelt, kann dem vorbeugen.