Schmerz einschätzen bei Rheuma
Vakada çalışFrau Albrecht — der SchubSchmerzeinschätzung
„Auszuhalten“ ist kein Messwert. Für die Selbsteinschätzung nutzt du eine Skala:
Die Numerische Ratingskala (NRS) reicht von 0 (kein Schmerz) bis 10 (stärkster vorstellbarer Schmerz). Du kannst sie als Lineal geben, aufzeichnen oder erfragen: „Wo würden Sie Ihren Schmerz auf einer Skala zwischen 0 und 10 einstufen?“ Die Visuelle Analogskala (VAS) ist eine 10 Zentimeter lange Linie zwischen denselben beiden Polen, auf der die Patientin markiert oder einen Regler schiebt. Die Verbale Ratingskala (VRS) arbeitet mit Worten von „keine“ bis „sehr starke Schmerzen“. Sie ist leichter verständlich, aber gröber.
Wichtig ist die Wiederholung: Der Expertenstandard verlangt ein Screening zu Beginn des pflegerischen Auftrags und eine Wiederholung in festgelegten Abständen. Akute Schmerzen erfasst du mehrmals täglich, nach einer Operation ebenso wie im akuten Schub. In jedem Fall erfasst du sie vor und nach einer Schmerzmittelgabe. Bei chronischen Schmerzen entscheidet der Schmerzstatus, wie oft eine Selbsteinschätzung nötig und sinnvoll ist. Bei stärkeren Schmerzen solltest du mindestens zweimal täglich fragen. Wenn der Status zufriedenstellend ist und die Schmerzmittel gut wirken, können die Abstände länger werden. Werte gehören zeitnah dokumentiert, bei Schmerzspitzen informierst du sofort die Ärztin.
Schmerz erfasst du mit einer Skala, nicht aus dem Gesicht: NRS, VAS oder VRS. Bei akuten Schmerzen mehrmals täglich, nach einer Operation ebenso wie im Schub, und in jedem Fall vor und nach einer Schmerzmittelgabe. Bei stärkeren chronischen Schmerzen mindestens zweimal täglich, dokumentiert und bei Spitzen sofort gemeldet.
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Eine Patientin sagt, die Schmerzen seien „auszuhalten“, weint aber nachmittags. Wie erfasst du Schmerz richtig?
Mit einer Skala zur Selbsteinschätzung: NRS (0 = kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz); VAS (10 cm lange Linie zwischen denselben Polen); oder VRS (Wortstufen, leichter verständlich, aber gröber) Screening zu Beginn des pflegerischen Auftrags, Wiederholung in festgelegten Abständen.: Akute Schmerzen mehrmals täglich (nach einer Operation ebenso wie im Schub) und immer vor und nach Schmerzmittelgabe.; Stärkere chronische Schmerzen mindestens zweimal täglich. Zeitnah dokumentieren, bei Schmerzspitzen sofort die Ärztin informieren. Ziel bei akutem Schmerz: beseitigen oder erträglich machen. Bei chronischem Schmerz (ab 3 Monaten, ohne Warnfunktion): eine stabile, subjektiv akzeptable Schmerzsituation.
Welche drei Selbsteinschätzungsskalen kennst du, und wann misst du bei akuten Schmerzen?
Schmerz erfasst du mit einer Skala, nicht aus dem Gesicht: NRS, VAS oder VRS. Bei akuten Schmerzen mehrmals täglich, nach einer Operation ebenso wie im Schub, und in jedem Fall vor und nach einer Schmerzmittelgabe. Bei stärkeren chronischen Schmerzen mindestens zweimal täglich, dokumentiert und bei Spitzen sofort gemeldet.