Intermittierende pneumatische Kompression (IPK)
Vakada çalışFrau Aydın — der erste Tag nach der OperationIntermittierende pneumatische Kompression
Für die intermittierende pneumatische Kompression (IPK) werden Manschetten an Fuß oder Bein angelegt. Automatisch werden ihre Luftkammern aufgeblasen und wieder entleert. So imitiert die IPK bei Menschen, die immobil oder gelähmt sind, die Arbeit der Wadenmuskelpumpe, besonders bei Para- und Tetraplegie. Das A-V-Impulssystem arbeitet als Fußmanschette nach einem ähnlichen Prinzip.
Hat ein Mensch ein mittleres oder hohes Thromboserisiko und darf keine Medikamente zur Prophylaxe bekommen, sollen physikalische Maßnahmen angewendet werden, bevorzugt die IPK. Die IPK kann auch zusätzlich zur medikamentösen Prophylaxe zur Anwendung kommen.
Absolute Kontraindikationen der IPK sind:
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- ausgedehnte Thrombophlebitis, Thrombose oder Thromboseverdacht
- akutes Erysipel oder akute Phlegmone
- Kompartmentsyndrom
- schwere, nicht eingestellte Hypertonie
- Traumen und Neuropathien
Beim A-V-Impulssystem könnte die Manipulation der Fußsohlenvenen zum Beispiel bei einem diabetischen Fußsyndrom schädlich sein. In Studien wurden unter der IPK Störungen des Schlafmusters, Hautverletzungen und das Risiko von Stürzen berichtet.
Die IPK imitiert mit aufblasbaren Manschetten die Wadenmuskelpumpe. Sie wird bevorzugt, wenn ein Mensch mit mittlerem oder hohem Risiko keine Medikamente zur Prophylaxe bekommen darf. Bei Thromboseverdacht und dekompensierter Herzinsuffizienz darf sie nicht angewendet werden.
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Was macht die intermittierende pneumatische Kompression (IPK)?
In Fuß- oder Beinmanschetten werden Luftkammern automatisch aufgeblasen und entleert. Bei Menschen, die immobil oder gelähmt sind, imitiert die IPK so die Arbeit der Wadenmuskelpumpe.
Wann kommt die IPK zum Einsatz, und wann nicht?
Die IPK imitiert mit aufblasbaren Manschetten die Wadenmuskelpumpe. Sie wird bevorzugt, wenn ein Mensch mit mittlerem oder hohem Risiko keine Medikamente zur Prophylaxe bekommen darf. Bei Thromboseverdacht und dekompensierter Herzinsuffizienz darf sie nicht angewendet werden.