Unterlage und Matratze: die Auswahl

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معرفة تمريضية

Druckverteilende Hilfsmittel

Zwei Betten, zwei Systeme. In einem sinkt der Körper tief ein, im anderen füllen sich Luftkammern abwechselnd. Beide heißen „Antidekubitus“. Sie tun aber Verschiedenes.

Es gibt zwei Wirkprinzipien.

  • Ein Weichlagerungssystem arbeitet reaktiv, also durch kontinuierliche Weichlage: Es vergrößert die Auflagefläche und senkt dadurch den Auflagedruck. Der Preis: Der Körper sinkt ein und büßt dabei Halt, Stabilität und Beweglichkeit ein. Je weicher die Matratze, desto weniger Eigenbewegung ist möglich. Das kann bis zum Verlust der Körpergrenzen gehen. Der Mensch spürt dann nicht mehr, wo sein eigener Körper aufhört. Achte deshalb darauf, dass der Mensch auf der Matratze noch genügend Halt findet.
  • Ein Wechseldrucksystem arbeitet aktiv, also durch intermittierende Entlastung: Die Kammern der Matratze füllen sich abwechselnd mit Luft. Der dekubitusprophylaktische Effekt ist durch Studien nachgewiesen. Er tritt aber nur ein, wenn die Prädilektionsstelle mittig auf einer Kammer liegt. Liegt sie falsch, drückt die gefüllte Kammer genau auf die gefährdete Stelle. Bei Kindern muss das System laut Herstellerangaben dem Körpergewicht des Kindes entsprechen.

Die Auswahl: Bei Dekubitusgefährdung wird ein Weichlagerungssystem der Standardmatratze vorgezogen. Kann jemand aus gesundheitlichen Gründen kaum bewegt werden, kommt stattdessen ein Wechseldrucksystem infrage. Mit hinein spielen Immobilitätsgrad, Größe und Gewicht, Anzahl und Ort vorhandener Dekubitus, das Mikroklima sowie Geräuschempfindlichkeit. Auch die Präferenzen und Wünsche des Menschen selbst zählen. Für die Positionierung eignen sich 30 bis 40 Grad besser als 90 Grad. Das Bett muss breit genug sein, damit sich jemand drehen kann, ohne an die Bettgitter zu stoßen.

Menschen mit Querschnittlähmung sollten beim Sitzen grundsätzlich eine druckverteilende Unterlage nutzen. Auf dem Operationstisch bekommt jeder Mensch mit Dekubitusrisiko eine druckverteilende Auflage.

قاعدة عملية

Ein Weichlagerungssystem senkt den Druck, indem es die Auflagefläche vergrößert. Ein Wechseldrucksystem entlastet, indem sich seine Luftkammern abwechselnd füllen.

اختبر نفسك

Wie wirken Weichlagerungs- und Wechseldrucksysteme, und wann wählst du welches?

Weichlagerung (reaktiv, kontinuierliche Weichlage): vergrößert die Auflagefläche und senkt den Auflagedruck. Nachteil: Der Körper sinkt ein und büßt Halt und Beweglichkeit ein. Je weicher, desto weniger Eigenbewegung.; Wechseldruck (aktiv, intermittierende Entlastung): Kammern füllen sich abwechselnd mit Luft. Effekt studienbelegt, tritt aber nur ein, wenn die Prädilektionsstelle mittig auf einer Kammer liegt. Bei Kindern gewichtsangepasst.; Auswahl: bei Dekubitusgefährdung Weichlagerung vor Standardmatratze. Kann jemand kaum bewegt werden, stattdessen Wechseldruck. Mit hinein spielen Immobilitätsgrad, Größe und Gewicht, vorhandene Dekubitus, Mikroklima, Geräuschempfindlichkeit.; Menschen mit Querschnittlähmung sollten beim Sitzen grundsätzlich eine druckverteilende Unterlage nutzen.

Worin unterscheiden sich Weichlagerungs- und Wechseldrucksysteme in ihrer Wirkung?

Ein Weichlagerungssystem senkt den Druck, indem es die Auflagefläche vergrößert. Ein Wechseldrucksystem entlastet, indem sich seine Luftkammern abwechselnd füllen.

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