Kinästhetik: Massen und Zwischenräume
تدرّب على الحالةFrau Schmidt — sie rutscht ans Fußende: Bewegungsmangel, Leitfrage, Massen, Ansage, im Bett gehenMassen und Zwischenräume
Sieben Massen, sechs Zwischenräume — so gliedert das Konzept Funktionale Anatomie den Körper.
- Massen sind die knöchernen, stabilen Strukturen: Kopf, Brustkorb, Becken sowie Arme und Beine.
- Die Zwischenräume — Hals, Taille, Achselhöhlen und Leisten — verbinden die Massen und machen Bewegung und Interaktion erst möglich.
Die Regel heißt: „Massen fassen, Zwischenräume spielen lassen.“ Greifst du in die Zwischenräume, blockierst du den Menschen: Sämtliche Eigenbewegung wird verhindert. Denn Berührung an den Massen gibt eine differenzierte Bewegungsanleitung; Kontakt an den Zwischenräumen dagegen blockiert die Beweglichkeit, weil er nur diffuse Signale vermittelt.
Verlagere darum „Masse für Masse“, statt den Menschen im Ganzen zu bewegen: Wandert das Gewicht schrittweise von einer Körpermasse zur nächsten, setzt der Patient eigene Ressourcen ein — und dich kostet es weniger Anstrengung.
„Massen fassen, Zwischenräume spielen lassen“: 7 Massen — Kopf, Brustkorb, Becken, Arme, Beine; 6 Zwischenräume — Hals, Taille, Achselhöhlen, Leisten.
اختبر نفسك
Warum greifst du beim Mobilisieren nicht unter die Achseln oder in die Taille?
Achselhöhlen und Taille sind Zwischenräume — wie Hals und Leisten. Die Regel heißt: „Massen fassen, Zwischenräume spielen lassen.“ Die 7 Massen (Kopf, Brustkorb, Becken, Arme, Beine) tragen die knöchernen Strukturen; Berührung dort gibt eine differenzierte Bewegungsanleitung. Kontakt an den Zwischenräumen vermittelt nur diffuse Signale und blockiert Eigenbewegung. Und: „Masse für Masse“ verlagern, nicht den Menschen im Ganzen bewegen.
Wie heißen die 7 Massen und die 6 Zwischenräume — und was fasst du an?
„Massen fassen, Zwischenräume spielen lassen“: 7 Massen — Kopf, Brustkorb, Becken, Arme, Beine; 6 Zwischenräume — Hals, Taille, Achselhöhlen, Leisten.