Pneumonie: Risikofaktoren

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معرفة تمريضية

Risikofaktoren

Frau M., 75, hat nach 50 Jahren Ehe ihren Mann verloren. Auf dem Friedhof stürzt sie auf Glatteis und bricht sich den Unterarm. Seitdem verlässt sie kaum noch ihre Wohnung und hat keinen Appetit mehr.

Ab 65 Jahren steigt mit jeder Lebensdekade das Risiko einer Pneumonie. Denn im Alter lassen die Reinigungsfunktion der Nase, die Schleimhautbarriere und die spezifische Abwehr der Lunge nach. Ein älterer Mensch ist umso eher pneumoniegefährdet, je gebrechlicher und unselbstständiger er ist.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Diabetes mellitus und zunehmende Erkrankungen an Herz, Lunge, Leber oder Niere
  • bestehende Atemwegserkrankungen. Eine COPD vervielfacht die Gefahr einer Pneumonie.
  • Mangelernährung und ungewollter Gewichtsverlust
  • funktionelle Einschränkungen, fortgeschrittene Demenz, Bettlägerigkeit, Gebrechlichkeit (Frailty)
  • Rauchen
  • Schluckstörungen, Mikro- und Makroaspiration
  • der Gebrauch von Psychopharmaka

Besonders gefährdet sind Menschen auf der Intensivstation. Werden sie maschinell beatmet, ist ihre Pneumonierate 3-mal so hoch wie bei Menschen, die nicht beatmet werden. Auch wer lange im Pflegeheim lebt, ist gefährdet.

Bei Kindern und Jugendlichen kommen weitere Risikofaktoren hinzu: Tabakrauch, aktiv oder passiv, Lungenunreife nach einer Frühgeburt und die Gefahr, einen Fremdkörper zu aspirieren. Säuglinge mit einer nasogastralen Sonde sind gefährdet, weil die Sonde die Nasenatmung beeinträchtigt und die Atemwege verlegt.

Das latente Pneumonierisiko

Viele ältere Menschen tragen ein latentes Pneumonierisiko. Ein Lebensknick, etwa der Tod eines geliebten Menschen oder ein Sturz, verringert die Mobilität. Der Mensch lebt isoliert auf kleinstem Raum. Dadurch wird die Lunge weniger belüftet, die Ernährung ist oft gering oder einseitig, und darunter leidet auch die Immunabwehr.

قاعدة عملية

Ein älterer Mensch ist umso eher pneumoniegefährdet, je gebrechlicher und unselbstständiger er ist. Gefährdet sind zum Beispiel Menschen, die viel liegen, schlecht schlucken, mangelernährt sind, rauchen oder an Lunge oder Herz erkrankt sind.

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Frau M., 75, verlässt nach dem Tod ihres Mannes und einem Sturz kaum noch die Wohnung. Warum steigt ihr Pneumonierisiko?

Sie bewegt sich weniger, ihre Lunge wird weniger belüftet.: Ernährung oft gering oder einseitig; darunter leidet die Immunabwehr; dazu das Alter: Reinigungsfunktion der Nase, Schleimhautbarriere und Abwehr der Lunge lassen nach

Welche Menschen sind besonders pneumoniegefährdet?

Ein älterer Mensch ist umso eher pneumoniegefährdet, je gebrechlicher und unselbstständiger er ist. Gefährdet sind zum Beispiel Menschen, die viel liegen, schlecht schlucken, mangelernährt sind, rauchen oder an Lunge oder Herz erkrankt sind.

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