Ernährung und Dekubitus

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Pflege-Wissen

Ernährung

Ein Mann isst seit Tagen kaum etwas und trinkt wenig. Die Wechseldruckmatratze steht schon im Zimmer. Der Ernährungszustand kommt trotzdem zuerst.

Ernährung ist Teil der Dekubitusprophylaxe, nicht ein Nebenthema. Eine eiweiß- und vitaminreiche Kost hält die Hautstruktur intakt und funktionsfähig.

  • Bei jedem Menschen mit Dekubitusrisiko wird ein Ernährungsscreening durchgeführt. Wenn das Screening ein Risiko für Mangelernährung ergibt, folgt eine ausführliche Einschätzung des Ernährungszustands. Dann wird ein individueller Ernährungsplan erstellt.
  • Zur Flüssigkeit gehört ebenfalls eine bewusste Entscheidung. Du bietest eine ausreichende Trinkmenge an und förderst sie, soweit sie zu den Behandlungszielen und zum Zustand des Menschen passt.
  • Bei Neugeborenen und Kindern wird altersgerecht gescreent und eingeschätzt.

Für Erwachsene, die bereits einen Dekubitus haben und mangelernährt oder davon bedroht sind, nennt die Leitlinie Richtwerte: 30 bis 35 Kilokalorien pro Kilogramm Körpergewicht und Tag sowie 1,2 bis 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Ab Kategorie II kommen Nahrungsergänzungen mit Arginin, Zink und Antioxidantien infrage. Diese Werte gelten nicht pauschal für jeden Menschen mit Dekubitusrisiko. Die Bedingung „mangelernährt oder gefährdet“ gehört dazu.

Verordnet wird die Ernährungstherapie ärztlich. Eine Ernährungsfachkraft führt sie im Rahmen delegierter ärztlicher Leistungen durch. Das sind Diätassistentinnen, bei vergleichbarer Qualifikation auch Oecotrophologen oder Ernährungswissenschaftlerinnen, und ebenso Pflegefachpersonen mit entsprechender Weiterbildung. Deine Aufgabe ist, das Risiko zu erkennen, zu melden und die Umsetzung zu unterstützen. Du solltest auch wissen, in welcher Größenordnung sich die Werte bewegen.

Faustregel

Bei jedem Menschen mit Dekubitusrisiko gehört ein Ernährungsscreening dazu, weil eine eiweiß- und vitaminreiche Kost die Hautstruktur intakt hält.

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Was gehört zur Ernährung in der Dekubitusprophylaxe?

Eine eiweiß- und vitaminreiche Kost hält die Hautstruktur intakt und funktionsfähig.: Bei jedem Menschen mit Dekubitusrisiko wird ein Ernährungsscreening durchgeführt. Ergibt es ein Risiko für Mangelernährung, folgen eine ausführliche Einschätzung und ein individueller Ernährungsplan.; Eine ausreichende Trinkmenge wird angeboten und gefördert, soweit sie zu Behandlungszielen und Zustand passt.; Bei Neugeborenen und Kindern wird altersgerecht gescreent.; Richtwerte für Erwachsene, die bereits einen Dekubitus haben und mangelernährt oder gefährdet sind: 30–35 kcal und 1,2–1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.; Verordnet wird die Ernährungstherapie ärztlich. Eine Ernährungsfachkraft führt sie im Rahmen delegierter ärztlicher Leistungen durch.

Welche Rolle spielt die Ernährung in der Dekubitusprophylaxe?

Bei jedem Menschen mit Dekubitusrisiko gehört ein Ernährungsscreening dazu, weil eine eiweiß- und vitaminreiche Kost die Hautstruktur intakt hält.

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