Thrombose: niedriges, mittleres und hohes Risiko
Im Fall übenFrau Aydın, 75 — der Tag vor der OperationRisikogruppen
Die expositionellen und dispositionellen Risikofaktoren zusammen sollten zur Einteilung in eine von drei Risikogruppen führen: niedrig, mittel oder hoch. Art und Umfang der Prophylaxe sollen sich nach dieser Einteilung richten. Dabei werden Kontraindikationen und Blutungsrisiken beachtet. Bevor über die Maßnahmen entschieden wird, sollen das Thromboserisiko und das Blutungsrisiko eingeschätzt werden.
Beispiele aus Chirurgie und Innerer:
- niedriges Risiko: kleine operative Eingriffe · akut-entzündliche Erkrankung oder Infektion, ohne Bettlägerigkeit
- mittleres Risiko: länger dauernde Operationen · gelenkübergreifende Immobilisation im Hartverband an der unteren Extremität · akute Herzinsuffizienz (NYHA III/IV) · akut-entzündliche Erkrankung oder Infektion, mit strikter Bettlägerigkeit
- hohes Risiko: größere Eingriffe am Hüft- oder Kniegelenk, an Becken oder Wirbelsäule · größere operative Eingriffe in den Körperhöhlen (Brust-, Bauch- und/oder Beckenregion) · Polytrauma · Schlaganfall mit Beinparese · Sepsis
Die Beispiele gelten, wenn kein oder nur ein geringes dispositionelles Risiko dazukommt. Sonst wird der Mensch in eine höhere Risikokategorie eingestuft.
Das Thromboserisiko wird in drei Gruppen eingeteilt: niedrig, mittel, hoch. Danach richten sich Art und Umfang der Prophylaxe. Kommt ein dispositionelles Risiko dazu, wird eine Gruppe höher eingestuft.
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Nenne zwei Beispiele für ein hohes Thromboserisiko.
Zum Beispiel: größere Eingriffe am Hüft- oder Kniegelenk, an Becken oder Wirbelsäule; größere Eingriffe in Brust-, Bauch- oder Beckenhöhle; Polytrauma; Schlaganfall mit Beinparese; Sepsis
Wonach richtet sich, welche Thromboseprophylaxe ein Mensch bekommt?
Das Thromboserisiko wird in drei Gruppen eingeteilt: niedrig, mittel, hoch. Danach richten sich Art und Umfang der Prophylaxe. Kommt ein dispositionelles Risiko dazu, wird eine Gruppe höher eingestuft.